Virtual Reality kommt gut beim Kunden an, Migros-App bündelt externe Informationen, Shopping-Apps müssen besser werden.

von Andre Schreiber am 22.August 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Virtual Reality kommt gut an. Rund 1.300 Kunden von Saturn wurden im Rahmen der HoloTour in 20 Saturn-Märkten zu ihrer Meinung rund um Virtual und Augmented Reality befragt. Mehr als 70 Prozent der Befragten würde solche Lösungen beim Einkaufen nutzen und misst diesen auch eine hohe Bedeutung für die Zukunft des Handels bei.
mediamarktsaturn.com

Migros-App: Die Schweizer Handelskette hat ihre App um eine Discover-Funktion erweitert. Das System setzt auf Bilderkennung und greift auf 10.000 Referenzprodukte zu. Der Kunde scannt die Ware im Regal. Anschließend erhält er Informationen aus unterschiedlichen Quellen, etwas Angaben zu Inhaltsstoffen, Bewertungen aber auch Rezeptvorschläge. Genutzt wird dabei nicht, was nicht schon vorhanden wäre. Die Besonderheit besteht in der Zusammenführung der Daten aus externen Quellen.
etailment.de

Shopping-Apps konnten ihren Verbreitungsgrad im vergangenen Jahr nicht weiter ausbauen. Gerade Datenschutzbedenken halten viele Nutzer von der Installation einer App eines Händlers ab. Kunden haben teilweise auch das Gefühl, gegenüber eine mobilen Website etwas zu verpassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Unternehmens Connox.
mobilbranche.de

Retail-Analytics: Beacons, WLAN, Augmented Reality – digitale Technologien halten immer stärker Einzug in den stationären Handel. Das zieht auch Experten für das Online-Marketing an. So scheint eine intelligente Verknüpfung der Technologien und Integration von Datentöpfen lohnenswert zu sein, um beispielsweise Ladenbesucher anschließend auch noch einmal gezielt per Online-Werbung anzusprechen.
t3n.de

Kleinflächen-Konzept: Während große Ketten derzeit viel in Flagship-Stores investieren oder gar neue Marken aus dem Boden stampfen (wie z.B. H&M) versucht Takko es mit einem anderen Weg. Die Mieten in den Zentren sind hoch und wo sich Filialen von großen Marken aneinanderreihen, haben es Discounter ohnehin schwer. Deshalb will Takko mit einem Konzept wachsen, das auf Kleinflächen setzt. In kleinen und mittelgroßen Städten, eben dort, wo sich andere vertikale Anbieter längst verabschiedet haben.
fashionunited.de

– MITGEZÄHLT –

18,9 Mrd Dollar sollen bis zum Jahr 2023 mit Lösungen zur Automatisierung im Handel umgesetzt werden. Darunter werden beispielsweise Roboter oder andere Lösungen für die automatische Inventarisierung verstanden. Nach einer aktuellen Studie wird das größte Wachstum für solche Technologien im pazifisch-asiatischen Raum liegen.
retaildive.com

– DA WAR NOCH WAS –

„80 Prozent aller potentiellen Matratzen-Kunden recherchieren heute online. Das Produkterlebnis beim Matratzen-Fachhändler vor Ort und eine bedarfsgerechte Beratung sind jedoch entscheidend beim Matratzenkauf. Gerade hier ist das Zusammenspiel von Online- und Offline-Kompetenz zukunftsweisend. Mit dieser Kooperation geben wir, neben unseren eigenen Online-Aktivitäten, dem Markt neue Vertriebsimpulse und sind noch näher am Kunden.“

Marcus Diekmann, der als Director Digital von Matratzen Concord bei seinem Amtsantritt noch deutlich nur von eigenen Produkten und der digitalen Transformation des Anbieters sprach, erklärt etwas langatmig die überraschende Wende, jetzt die Matratzen von Start-up Emma in die stationären Läden einziehen zu lassen.
internetworld.de

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