VW will digitalen Vertrieb forcieren, wie geht’s mit Amazon Fresh weiter, Store ohne Personal für Pendler.

von Andre Schreiber am 18.Oktober 2018 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Autohaus: Für klassische Autohäuser am Stadtrand wird es langsam eng. VW wendet sich stärker dem E-Commerce zu. Der Autobauer will einen digitalen Direktvertrieb aufbauen und dabei den Kunden auch online Zusatzfunktionen anbieten. Außerdem soll jeder Kunde nach dem Vorbild der Apple-ID ein individuelles Kundenkonto erhalten, über das dann digitale Dienste genutzt werden, zum Beispiel Carsharing-Angebote.
focus.de

Amazon Fresh: Die Erwartungen an den E-Food-Service von Amazon waren groß. Inzwischen ist es aber in Deutschland erstaunlich ruhig um den Lieferdienst. Das könnte auch daran liegen, dass lokale Kooperationspartner ernüchtert wirken oder sich zurückgezogen haben. Henryk Hielscher kommentiert die aktuelle Situation.
wiwo.de

Verkäuferlos: In Tokyo können sich Pendler jetzt unterwegs schnell in einem Convenience-Store mit Brot, Getränken und anderen Kleinigkeiten eindecken. Der Laden kommt völlig ohne Personal aus. Die entnommenen Waren werden mittels 80 Kameras erkannt. Zutritt verschafft die „Suica-Card“, mit der auch die Fahrkarten für die Bahn erworben werden können. Diese Prepaid-Karte wird auch für das Bezahlen im Laden verwendet.
techinasia.com

Google: „Shopping Actions“ heißt ein Angebot für Händler, mit denen die Kunden über den Google Assistant Produkte kaufen können. Das funktioniert aber auch direkt aus der klassischen Suche heraus. Noch rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft kann Google drei namhafte neue Partner in den USA verkünden. Die Produkte von Best Buy, Nike und Sephora werden über die Shopping-Actions verfügbar sein.
mediapost.com

Zukunft: Wie wird der stationäre Handel in der nahen Zukunft aussehen (müssen)? Eine neue Studie aus Frankreich versucht sich an einer Antwort. Demnach achten Verbraucher bei der Auswahl der Händler auf den Aspekt der Nachhaltigkeit, danach spielt Originalität eine wichtige Rolle und fast 60 Prozent der Befragten Konsumenten fühlen sich beim Besuch des Ladens auch von neuen Technologien und Handelsinnovationen angezogen.
fashionunited.de

– MITGEZÄHLT –

77 Prozent der Unternehmen weltweit setzen Location Based Services ein. In Deutschland geschieht das nach dem „Global Location Trend Report 2018“ am häufigsten: Hierzulande verwenden 89 Prozent der befragten Unternehmen solche Dienste. Weltweit fließen 43 Prozent der Marketingbudgets in entsprechende Maßnahmen.
internetworld.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Wir können vieles möglich machen, aber angesichts der enormen Herausforderungen in der gesamten Paketbranche steigen die Kosten dafür enorm an. Die gesamte E-Commerce-Branche wird sich daher perspektivisch auf stark steigende Preise einstellen müssen.“

DPD-Manager Thomas Ohnhaus im Interview zur Lage der Paketdienste in Deutschland und die aktuellen Herausforderungen. Dabei kündigt er auch Peak-Zuschläge für November und Dezember an.
etailment.de

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