Warme Speisen bei Amazon Go?, Kassenlos-Startup Trigo will angreifen, digitale Alternativen zum Bondruck.

von Stephan Lamprecht am 29.Januar 2020 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Amazon plant offenbar, in seinem Store „Amazon Go“ in San Francisco in Zukunft auch warme Speisen und Snacks anzubieten. Aktuell ist der kassenlose Laden geschlossen und wird renoviert. Das neue Produktangebot, das auch frisch zubereitete Kaffeespezialitäten umfassen soll, geht aus einer Mail an die Kunden hervor. Für den Verkauf frischer Speisen ist auch in San Francisco eine behördliche Genehmigung nötig. Die soll Amazon beantragt haben.
eater.com, sfchronicle.com

Kassenlos: Das israelische Startup Trigo haben wir Ihnen bereits einmal vorgestellt. Dessen Technologie konkurriert mit Amazon Go, kann aber auf größeren Flächen und konventionellen Supermärkten eingesetzt werden. Nach erfolgreichen Tests mit Tesco will die Firma jetzt weltweit in den Handel einsteigen. Der erste Schritt besteht in der Eröffnung kassenloser Geschäfte in Großbritannien und Israel.
globes.co.il

Bonpflicht: Statt sich nun endlich um die Umsetzung des Kassengesetzes zu kümmern, klammern sich medial wirksam einige Händler und Gastronomen an windige Theorien, wonach sie beim rein bargeldlosen Bezahlen auf TSE und Bonpflicht verzichten könnten. Dabei muss der Bon zumindest technisch nicht ausgedruckt werden. Das zeigt eine aktuelle Übersicht digitaler Alternativen zum Papierbeleg.
heise.de

Marktplatzfieber: Eine aktuelle Studie beschäftigt sich mit dem in der DACH-Region ausgebrochenen Marktplatzfieber. Gab es 2014 noch 81 Player, wobei eigentlich nur Amazon und Ebay von Bedeutung waren, gibt es inzwischen 173 Marktplätze. Getrieben wird die Entwicklung durch Neugründungen, die internationale Expansion ausländischer Anbieter und die Veränderungen von Geschäftsmodellen tradierter Einzelhändler. Die Unternehmensberatung ecom consulting wirft in einer Studie einen vertieften Blick auf die Branche.
ecom-consulting.de

Gastronomie: An über 35.000 Verkaufsstellen wurden im vergangenen Jahr rund 10 Mrd. Euro mit Außer-Haus-Speisen umgesetzt. Gastronomiekonzepte im Handel erhöhen die Frequenz und Verweildauer, tragen zu einem positiven Kundenerlebnis und im Idealfall zu mehr Umsatz bei. Das EHI Retail Institute hat jetzt einen Leitfaden „Gastronomieplanung im Handel 2020“ vorgelegt, der alle wichtigen Fragen zum Thema beantwortet. Für EHI-Mitglieder ist die Broschüre kostenlos, regulär kostet er 49 Euro.
ehi-shop.de

– MITGEZÄHLT –

19.075 Apotheken gab es Ende des Jahres in Deutschland. Ein Rückgang um 1,8 Prozent. Das zeigen Erhebungen der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die Vereinigung baut dann auch gleich mal Druck auf die Politik auf, die einen besseren ordnungspolitischen Korridor schaffen müsse.
presseportal.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Wir wollen mehr Relevanz bekommen als nur eine Handelsplattform für Sportartikel.“

ISPO-Messechef Klaus Dittrich glaubt, dass die Messe mit ihren Tochterveranstaltungen dank der Popularität des Sports mehr Wirkung entfalten kann. Vermehrt sollen Wissenschaftler, Politiker und Vertreter anderer Branchen eingeladen werden, um beispielsweise über Nachhaltigkeit zu diskutieren.
fashionunited.de

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