Welche sozialen Netzwerke die Kunden von morgen nutzen.

von Andre Schreiber am 23.November 2018 in News

Welche sozialen Netzwerke sind für Händler in Zukunft relevant? (Foto: ECC)

Soziale Netzwerke entwickeln sich nicht erst seit gestern zum Verkaufskanal. Aber welchen Kanal sollten Händler bespielen, um ihre Kunden zu erreichen? ECC Köln und Hermes legen gemeinsam die Studie „Social. Smart. Simple – Wie Händler über Social Media, Apps und Delivery-Services die Customer Experience erhöhen“ vor, die interessante Aufschlüsse bietet.

Um den Händlern die Auswahl des Kanals zu erleichtern, hat das ECC Köln die bekanntesten Social-Media-Kanäle und deren Image unter die Lupe genommen. Entstanden ist für jeden einzelnen Kanal ein Steckbrief mit Zielgruppe, Nutzungsverhalten, Topaktivitäten und Themenbereichen.

„9 von 10 Onlineshoppern sind heute in Sozialen Netzwerken unterwegs. Sie gehören damit nicht nur zu den alltäglichen Bewegungsräumen, sondern nehmen auch Einfluss auf den Konsum.“, so Sabrina Mertens, Leiterin des ECC Köln. Sie sagt über die neuen Shopping-Funktionen von Instagram und Pinterest, dass diese die klassische Customer Journey völlig auf den Kopf stellen.

Die Nutzungsfrequenz der verschiedenen Netzwerke im Detail. (Foto: ECC)

Die wiederholten Datenskandale haben ihre Spuren hinterlassen. Die Konsumenten hegen gegen Kanäle wie Facebook, Instagram und WhatsApp eine gewisse Grundskepsis. Der Stellenwert der Kanäle ist aber dennoch sehr hoch und die Nutzer wollen nicht darauf verzichten. Die Plattformen haben sich bereits zu stark im Alltag verankert. Die Studie zeigt, dass WhatsApp, Facebook und YouTube die meistgenutzten sozialen Netzwerke sind: 76 Prozent der Onlineshopper und sogar 97 Prozent aller 18- bis 25-Jährigen nutzen WhatsApp täglich. Auf Facebook ist insgesamt mehr als jeder Zweite täglich unterwegs, dicht gefolgt von YouTube.

Die jüngere Zielgruppe bevorzugt eindeutig Instagram und Snapchat. Beide Kanäle werden laut Aussage der Befragten zwischen 13- und 14-mal pro Tag aufgerufen. Facebook schneidet bei der Authentizität am schlechtesten ab und gilt als wenig vertrauenswürdig. Ein Blick auf die Altersstruktur offenbart außerdem: Facebook wird für die junge Zielgruppe aufgrund des vergleichsweise hohen User-Alters immer unbeliebter.

Die Studie kann kostenlos heruntergeladen werden.


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