Wie Apollo die Customer Journey mit commercetools verbessert.

von Partnerunternehmen am 22.April 2021 in Partnerbeitrag, Trends & Analysen

Deutschlands filialstärkster Optiker Apollo verkauft seine Brillen längst nicht mehr nur in seinen stationären Läden, sondern auch online. Im Webshop können die Kunden rund um die Uhr ihre Brillen aussuchen und bequem in eine Filiale oder direkt nach Hause liefern lassen. Damit die unterschiedlichen Customer Journeys noch besser funktionieren, hat das Unternehmen seinen Webshop auf eine Headless-Architektur umgestellt und profitiert nun von der Backend-Lösung von commercetools.

So unterschiedlich die Bedürfnisse beim Online-Brillenkauf sind, so groß ist auch die Vielfalt an Customer Journeys. Diese reicht von Kunden, die einfach nur eine stylische Sonnenbrille als Accessoire suchen, bis hin zu Nutzern, die eine Korrekturbrille mit der richtigen Sehstärke kaufen wollen. Hinzu kommen noch andere Themen wie etwa die Bestellung von Kontaktlinsen und Pflegemitteln, die Apollo seit kurzem auch im Abo anbietet.

Dabei ist das Geschäft mit Sonnenbrillen noch relativ einfach: Kunden suchen z.B. über Suchmaschinen gezielt nach bestimmten Brillenmarken wie Ray Ban, landen dann auf entsprechenden Produktdetailseiten auf apollo.de und entscheiden sich anschließend für ein Modell, dass ihren Vorstellungen in Sachen Design und Preis entspricht.

Gezielte Kundenansprache je nach Bedürfnissen

Viel komplexer ist hingegen der Kauf einer Korrekturbrille als Sehhilfe: „Hier beginnen wir mit dem essenziellen Faktor, den Sehwerten, die abgefragt und korrekt eingegeben werden müssen“, erläutert Daniela Zbick, Head of Digital bei Apollo. „Die nächste Hürde ist der Glaskonfigurationsprozess. Bei einem so beratungsintensiven Produkt legen wir unser Augenmerk darauf, dem Nutzer durch gezielte Onsite-Kommunikation bestmögliche Orientierung zu geben, welches Glas für seine Bedürfnisse das Beste ist.“

Dabei setzt Apollo konsequent auf eine Omnichannel-Strategie: Wer seine Sonnenbrille online bestellt, kann sich diese wahlweise nach Hause schicken lassen oder in einer Filiale abholen. Und für Menschen, die auf der Suche nach einer neuen Korrekturbrille sind, gibt es auf der Website ein Terminbuchungstool für einen kostenlosen Sehtest in einer Apollo-Filiale in ihrer Nähe. Mit den Ergebnissen des Sehtests können die Kunden entweder gleich in der Filiale nach einer passenden Brille suchen oder online im Webshop von Apollo.

Shoparchitektur: Umstieg auf commercetools und Frontastic

Angesichts der unterschiedlichen Kundenbedürfnisse (also Sonnenbrille als Accessoire vs. Korrekturbrille als Sehhilfe) stieß das Shopsystem Hybris, das Apollo einige Jahre genutzt hatte, an seine Grenzen. Und so reifte im Unternehmen der Entschluss heran, künftig stattdessen auf eine Headless-Shoparchitektur zu setzen, die auf unterschiedliche Lösungen für Backend und Frontend setzt. Die Entscheidung fiel auf ein Backend von commercetools sowie ein Frontend von Frontastic.

Durch diese Kombination ist die Digital Unit von Apollo jetzt dazu in der Lage, deutlich einfachere und schnellere Customer Journeys auf der Website zu ermöglichen – vom Produktkatalog bis hin zum Warenkorb. Dabei werden die unterschiedlichen Wege, wie Kunden den Webshop von Apollo nutzen, im Zuge eines iterativen Prozesses immer feiner nachjustiert. Releases können problemlos im Zwei-Wochentakt geschehen – im alten, monolithischen System völlig undenkbar. In Hybris-Zeiten „mussten die Kollegen sich für einen Release zu nachtschlafender Zeit treffen, weil einfache Datenbanken in der Hybris-Umgebung einen stundenlangen Durchlauf hatten und keiner die Gefahr eingehen wollte, das Tagesgeschäft zu gefährden“, sagt Daniela Zbick.

Neuerungen nun sehr schnell umsetzbar

Dank den agilen Strukturen lassen sich Neuerungen im Webshop nun schnell und unkompliziert ausführen – von der Kampagnenplanung bis hin zur Neugruppierung von Produkten. So lassen sich auch in kürzester Zeit neue Produktkategorien einführen. Gerade in Corona-Zeiten ein klarer Vorteil: Das Marketing reagierte vergangenes Jahr prompt mit einer speziellen Kategorie für Home-Office-Brillen.

Die neue Systembasis aus commercetools und Frontastic „hat uns von der Geschwindigkeit und Flexibilität her Meilen nach vorne gebracht“, so Daniela Zbick. Auch das Feedback der Kollegen aus dem redaktionellen Bereich sei positiv: „Die sind happy, weil sie Dinge innerhalb kürzester Zeit umsetzen können, an die vorher nicht zu denken war.“

Klicktipp

Weitere Informationen darüber, wie Apollo seine E-Commerce-Plattform modernisiert hat, finden Sie in dieser kostenlosen Case Study.

Über commercetools:

commercetools ist ein weltweit führendes Software-Unternehmen und steht für die gleichnamige Plattform für den B2C- und B2B-Handel der nächsten Generation. Die cloudbasierte headless E-Commerce-Software stützt sich auf einen API-First-Ansatz und flexible Microservices. Damit können Unternehmen ihren Kunden über alle Touchpoints hinweg umfassende und inspirierende Einkaufserlebnisse bieten.

Seit seiner Gründung 2006 hat commercetools seinen Hauptsitz in München. Mit Niederlassungen in den USA, in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum ist das Unternehmen global aufgestellt. Internationale Marken, darunter auch Fortune-500-Unternehmen, verlassen sich auf die commercetools-Plattform.

Weitere Informationen finden Sie unter https://commercetools.com/de/


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