Wie das Startup Nok den Händlerumsatz ankurbeln will.

von Stephan Lamprecht am 24.Juni 2019 in News

Über die Plattform von Nok Brands können Händler ihren Kunden das risikolose Probieren von Waren offerieren.

Ein Bild mag ja mehr als Tausend Worte aussagen, im Online-Verkauf ist das aber nur die halbe Wahrheit. Ob etwa die schicke Uhr wirklich überzeugt, stellt sich erst am eigenen Handgelenk heraus. Das junge Unternehmen Nok will dem Kunden die Möglichkeit bieten, sich in seinen vier Wänden von Produkten zu überzeugen, und setzt dabei auf Nachhaltigkeit.

Je teurer das Produkt, umso überlegter will die Kaufentscheidung sein. Das gilt gerade für Artikel, bei denen Fotos und Artikelbeschreibungen zwar eine erste Orientierung bieten, der Kunde sich aber eigentlich selbst vom Nutzen oder optischen Eindruck überzeugen will. Nur bietet kaum ein Händler die Option, sich einen Artikel zunächst zur Ansicht zu bestellen. Denn das ist zwangsläufig mit dem Thema Retour verbunden. Die verursacht Kosten und ist auch noch schlecht für die Umwelt. Genau an dieser Stelle tritt die Geschäftsidee des Startups Nok Brands auf den Plan. Sie vereint die Idee, dem Kunden das Ausprobieren von Produkten zu ermöglichen, mit dem Aspekt nachhaltigen Wirtschaftens.

Händler, die Ihren Kunden die Option des „Try Out“ anbieten wollen, kooperieren mit Nok und verweisen entweder auf den Händlerbereich auf der Plattform des Unternehmens oder integrieren den Ansatz in den eigenen Shop. Der Kunde wählt den Artikel zur Ansicht aus. Um Lieferung und Abholung kümmert sich das Unternehmen. Und kooperiert dabei selbst in erster Linie mit Fahrradkurieren. Einmal geliefert, probiert der Konsument sein Wunschprodukt in Ruhe aus. Danach wird es abgeholt und wieder aufbereitet, im Falle von Elektronik beispielsweise zurückgesetzt, um dann für den nächsten Kunden bereit zu sein. Dank der hyperlokalen Kooperationen und Mikrolagerhäuser schont Nok mit seiner Lieferkette die Umwelt.

Das ist für den Händler zwar gut fürs Image, die Zusammenarbeit mit Nok bietet aber auch handfeste Vorteile, denn das Unternehmen bedient ein ohnehin bei vielen Kunden tief verankertes Verhalten. Das belegen die hohen Retourenquoten. Im schlimmsten Fall kann der zurückgeschickte Artikel nicht mehr in den Verkauf gehen und muss abgeschrieben werden.

Das ist bei Nok anders, da es sich ja um dedizierte Ansichtsexemplare handelt. Die verkaufsfähige Ware bleibt beim Händler, bis der Kunde sie tatsächlich nach der Probe auch bestellt.

Dank des besonderen Services soll der Händler durch Mehrumsatz profitieren.

Der Mehrwert für den Kunden färbt naturgemäß auf das Ansehen des Händlers ab. Und wie Nok auf der Website in Aussicht stellt, bietet sich die Chance auf einen Mehrumsatz, der ohne den Trialservice gar nicht zustande gekommen wäre. Ein interessantes Konzept, das sich in erster Linie an Händler richten dürfte, die hochpreisige Produkte anbieten, sich dabei aber auch der Nachhaltigkeit verpflichtet fühlen.

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