Wie Skubot das Leben von Kunden erleichtern könnte.

von Stephan Lamprecht am 15.März 2019 in News

Skubot hilft bei der Identifizierung von Teilen dank 3D-Scan.

Da steht der Kunde nun ratlos vor dem riesigen Regal mit den Schrauben, Muttern oder Dichtungen. Welches Paket passt nun zu dem Vergleichsstück, das er extra mitgenommen hat? Eine Situation, die nun wirklich jeder so früher oder später im Baumarkt erlebt. Geht es nach den Machern von Skubot, dann gehören solche Szenen aber der Vergangenheit an.

Der Name Skubot leitet sich, nicht überraschend, von der Abkürzung SKU ab, was für Stock Keeping Unit steht. Der Produktname beschreibt bereits ganz gut, was das System kann. Der Kunde legt das mitgebrachte Muster (Schrauben, Muttern, Beschläge) in die Maschine ein. Und ein 3D-Scanner erfasst den Gegenstand. Das daraus resultierende Bild wird anschließend mit der Datenbank von Skubot verglichen. Und der Kunde erhält eine Rückmeldung darüber, wie das Ding nun genau heißt, was er mitgebracht hat.

Die Identifizierung von Teilen soll inzwischen mit einer Genauigkeit von 96 Prozent erfolgen. Das klingt natürlich viel, zeigt aber noch Luft nach oben. Denn in der Praxis würden eben vier von 100 Kunden vergebens auf ein Ergebnis warten. Auf der CES hat das Konzept und Exponat jedenfalls die Jury überzeugt und Skubot eine Auszeichnung beschert.

Aktuell wird viel Technologie für den POS entwickelt, deren dauerhafter Kundennutzen eher zweifelhaft erscheint, nachdem der erste Aha-Effekt verraucht ist. Der praktische Nutzen Skubot steht dagegen wohl außer Zweifel. Zumal es auch dem Händler nutzt, schließlich wird gerade Fachpersonal spürbar entlastet.

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