Wie Sprachassistenten Einkauf und Alltag verändern.

von Stephan Lamprecht am 07.November 2019 in News, Trends & Analysen

Die Sprachsteuerung gilt als eine Schlüsseltechnologie der Zukunft, die verschiedene Lebensbereiche verändern soll. Mit der zunehmenden Verbreitung von Sprachassistenten und smarten Lautsprechern soll der Voice-Commerce auch den Handel beeinflussen. Eine aktuelle Befragung der GfK für Mastercard zeigt, wie es darum steht. Demnach verwenden bereits 34,3 Prozent der deutschen Internetnutzer digitale Sprachassistenten. Weitere 14,8 Prozent planen, dies auszuprobieren.

Besonders beliebt sind die Sprachassistenten bei den 30- bis 39-Jährigen. In dieser Altersklasse haben bereits 44,9 Prozent Erfahrungen damit gesammelt. Interessanterweise nimmt auch mit zunehmender Kinderzahl die Beliebtheit der Sprachassistenten zu.

Wer nutzt Sprachassistenten wo? (Grafik: Mastercard)

Genutzt werden die Systeme überwiegend im Auto: 28,6 Prozent der Befragten setzen die Sprachsteuerung dort ein. In den eigenen vier Wänden werden die Sprachassistenten vor allem im Bett (16,7 Prozent) und in der Küche (14,7 Prozent) eingesetzt.

Laut der Studie hat in den vergangenen zwölf Monaten fast jeder zweite Befragte (47,3 Prozent) aktuelle Nachrichten sowie Wetter- oder Verkehrsmeldungen über die Technologie abgerufen. 38,5 Prozent lassen sich Wissensfragen beantworten und 38,2 Prozent steuern die Navigationssoftware per Sprache.

Voice-Commerce steckt dagegen noch eher in den Kinderschuhen. 26 Prozent der Befragten können sich vorstellen, in Zukunft Produkte und Dienstleistungen per Sprachsteuerung zu kaufen. Weitere 14,1 Prozent sind noch unschlüssig. Dabei stehen Männer der Technologie deutlich aufgeschlossener gegenüber: So können sich 30,1 Prozent der Männer, aber nur 22 Prozent der Frauen vorstellen, per Sprache einzukaufen. Ausprobiert haben dies aber insgesamt erst 9,5 Prozent. In der Altersklasse der 18- bis 29-Jährigen sind es allerdings schon 16,4 Prozent, die von dieser neuen Möglichkeit des Einkaufens Gebrauch machen.

Grafik: Mastercard

Im Rahmen der GfK-Studie wurde deutschlandweit eine repräsentative Stichprobe von 1.008 Personen im Alter von 18 bis 74 Jahren befragt.

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