XXXLutz kauft Möbel Pfister, McDonald’s investiert in Technologie, Ikea führt Online-Bewertungen ein.

von Florian Treiß am 23.Oktober 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

XXXLutz weiter auf Einkaufstour: Der österreichische Möbelhändler übernimmt Möbel Pfister aus der Schweiz. Die 23 Geschäfte mit den Markennamen Möbel Pfister, Hubacher, Egger und Svoboda sollen erhalten bleiben, auch die 1.800 Mitarbeiter bleiben an Bord. Erst vergangene Woche hatte XXXLutz die Hälfte der Anteile des deutschen Möbeldiscounters Möbel Roller übernommen. XXXLutz kommt somit gut voran, ein ernsthafter Konkurrent von Ikea zu werden.
handelszeitung.ch

McDonald’s investiert derzeit kräftig in Technologie: Durch die Übernahme von Dynamic Yield und Apprente in den vergangenen Monaten rüstet sich der Fast-Food-Riese für „einzigartige“  Erlebnisse für die Hungrigen. Die Bestelltechnologie bei den Drive-Ins, Self-Service-Kiosken und der App soll dadurch deutlich besser werden und personalisierte Empfehlungen aussprechen.
boerse.ard.de

Ikea bietet auf seiner deutschen Website neuerdings Online-Bewertungen von Produkten an: In fünf Kategorien und mit einem kurzen Freitext können Kunden ihre Meinung zu einem Produkt anderen Kunden mitteilen. Laut einer Studie informieren sich inzwischen rund 95 Prozent der Konsumenten vor einer Anschaffung online, indem sie Kundenbewertungen studieren, im Fachsprech auch ROPO genannt.
presseportal.de

Online-Bewertungen werden für den Erfolg stationärer Läden immer geschäftskritischer: Globale Brands können ihre Conversion Rate (Klickzahlen auf Telefonnummer, Navigation, Website) mit einer Verbesserung der Bewertung ihrer Standorte von 4,3 Sternen auf 4,5 Sterne fast verdoppeln. Zudem erzielen Unternehmen, die häufig auf Online-Bewertungen anworten, deutlich höhere Conversions als Firmen, die dies nicht tun, zeigt eine Studie von Uberall.
uberall.com

Handelsimmobilien: Der Einzelhandel in Deutschland setzt bei Neuanmietungen verstärkt auf kleine Flächen von nur 100 bis 250 Quadratmeter Größe, so eine Analyse des Immobilienspezialisten JLL Germany. Besonders aktiv bei Neuanmietungen waren in den letzten Monaten Modehändler wie TK Maxx und Lebensmittelhändler wie Rewe oder Netto.
presseportal.de

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– MITGEZÄHLT –

35 Prozent der Schweizer Onlinehändler nutzen zusätzlich zu ihrem eigenen Webshop auch digitale Marktplätze, um Verkäufe zu generieren, vor allem über Digitec oder Galaxus. 33 Prozent der Onlinehändler nutzen digitale Markplätze, um sich den Eintritt in den ausländischen Markt zu vereinfachen. Das ergab eine Umfrage im Auftrag der Schweizer Post.
e-commerce.post.ch

– DA WAR NOCH WAS –

„Wir treten nicht für die Zerschlagung von Amazon ein. Aber wir hätten gern ein ebenes Spielfeld: dass die Daten, die Amazon nutzt, auch von anderen genutzt werden können, die ja zur Entstehung dieser Daten aktiv beigetragen haben.“

Ludwig Veltmann, Chef des Mittelstandsverbandes ZGV, fordert, dass Amazon seine Daten mit anderen Firmen teilen soll.
handelsblatt.com

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