Alexa als Stilberater, Digitale Wallets und mobiles Bezahlen in Harmonie, Hunkemöller probiert es mit Fitness.

von Andre Schreiber am 27.April 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Alexa schaut jetzt auch zu. Ein neuer Streich von Amazon. Der Echo Look ist eine Standkamera, die auf Zuruf Fotos und Videos aufnimmt. Dabei geht es dem Unternehmen nicht darum, dass der Nutzer schöne Selfies machen kann. Das rund 200 Dollar teure Gerät vergleich auch verschiedene Outfits miteinander und wird so zum Stilberater für Frauen. In den USA können sich die Kunden auf eine Warteliste für das Gerät eintragen lassen.
wired.co.uk

Digitale Wallets, Kundenbindungsprogramme und mobiles Bezahlen sind wie für einander geschaffen. Jedenfalls nach Ansicht von David Card, der in einem längeren Artikel die Verzahnung der drei Komponenten ausführlich beschreibt. Die intelligente Kombination dieser Elemente bringt für Händler einige Vorteile.
streetfightmag.com

Hunkemöller ist eher als Wäschehersteller bekannt. Das Unternehmen will sich aber neue Marktsegmente erschließen und setzt auf den Fitnesstrend. In Berlin hat das Unternehmen nun einen ersten Laden für seine Sport- und Funktionsbekleidung unter der Marke HKMX eröffnet. Und natürlich gibt es auch viel digitale Technik. Ein Rundgang in Bildern.
fashionunited.de

Handhelds setzt Schuhfilialist Deichmann nun in einigen Filialen zur Kundenberatung ein. Damit schreitet das Unternehmen auf seinem Digitalisierungskurs weiter voran. In fünf ausgewählten Filialen im Essener und Stuttgarter Raum hat das Verkaufspersonal über die Geräte mit Scanfunktion Zugriff auf den gesamten Warenbestand. Die Kunden selbst können sich über große Touchscreens über das Angebot online informieren und Produkte bestellen.
deichmann.com

ROPO: Das Kürzel steht für „Research online, purchase offline“, also sich online über Produkte zu informieren, aber dann im Laden einkaufen. Diesen Effekt gibt es aber zum Leidwesen viele Händler auch in der umgekehrten Richtung. Welche Motive haben die Kunden dafür? Und wie können die Händler daraus einen Vorteil erreichen?
retaildive.com

– MITGEZÄHLT –

1.300 Dollar gibt in den USA ein Prime Kunde von Amazon jährlich aus. Das Kundenbindungsprogramm des Unternehmens, dem in den Vereinigten Staaten 80 Millionen Mitglieder angehören, funktioniert also. Denn Nicht-Mitglieder geben nur knapp die Hälfte so viel aus.
retaildive.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Es geht nicht darum, mehr Umsätze durch Gründung neuer Läden zu machen, das kann jeder. 80 Prozent aller neuen Läden arbeiten zwei Jahre mit Verlust.“

Dirk Roßmann, Drogerieunternehmer, äußert sich gewohnt kritisch zu den Plänen von Wettbewerber Budnikowsky, gemeinsam mit Edeka eine neue Kette zu etablieren. Ein Schelm, wer da Eigennutz unterstellt. Schließlich hat Roßmann in den vergangenen Jahren regelmäßig das Hamburger Familienunternehmen Budnikowsky übernehmen wollen.
welt.de

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