Infografik: Herausforderungen und Chancen im stationären Modehandel.

von Florian Treiß am 29.Juli 2015 in Trends & Analysen

book-a-styleDer stationäre Modehandel steht unter Druck, spätestens seit der Online-Händler Zalando mit aggressiven Methoden Marktanteile erobert. Doch die Digitalisierung bietet nicht nur Herausforderungen, sondern auch Chancen für den stationären Modehandel, wie eine neue Infografik von Book a Style zeigt. Das Startup hat eine Lösung geschaffen, die es stationären Modehändlern ermöglicht, auf den Trend Curated Shopping zu setzen, der bisher v.a. von Pureplayern wie Modomoto angeboten wird. Kunden können so online ihre Vorlieben definieren und einen Beratungstermin vereinbaren, Anprobe und Kauf finden jedoch im stationären Geschäft statt, wie wir vor kurzem in unserer Serie Local Heroes berichtet haben.

Die Infografik fasst aktuelle Studien zum Kaufverhalten zusammen und gibt Einzelhändlern Tipps, wie sie gegen Online-Pure-Player bestehen können. Schließlich glauben 78 Prozent der Konsumenten, dass es in 10 Jahren noch stationäre Modehäuser geben wird, die u.a. mit Beratung punkten. Und 39 Prozent informieren sich schon heute im Netz, bevor sie im Laden einkäufen – Stichwort Webrooming. „Um den Wünschen und Gewohnheiten der Modekäufer gerecht zu werden, sollten stationäre Modehändler in eine Omnichannel-Stragie mit Fokus auf Personalisierung und Beratung investieren“, schreibt Book a Style passend zur Infografik im Firmenblog. Ziel sollte sein, kanalübergreifende Services mit echtem Mehrwert zu erschaffen, heißt es dort weiter. Eine intelligente Verknüpfung der einzelnen Touch Points ist demnach die Grundlage für ein „rundes Kauferlebnis“, das die Kundenbindung und den Umsatz am POS erhöht.

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Quelle: bookastyle.com



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