Kommt der Kunde nicht ins Geschäft, kommt das Geschäft zum Kunden.

von Andre Schreiber am 20.Dezember 2017 in News

Ein neues Beratungsangebot testet die Kette Best Buy in den USA (Foto: Best Buy)

Die Handelsketten in den USA müssen sich ordentlich strecken. Und wenn die Kunden nicht mehr ins Geschäft kommen, dann müssen die Berater zu den Kunden nach Hause. So könnte das Motto des Elektronikfachmarkts Best Buy lauten.

Ganz ohne Besuch im Geschäft funktioniert das neue kostenlose Serviceangebot allerdings nicht. In ausgewählten Filialen bietet das Verkaufspersonal den Kunden eine Beratung in den eigenen vier Wänden an. Es wird dann ein Termin vereinbart und der Mitarbeiter nimmt sich dort die Zeit, die Fragen des Kunden zu beantworten und eine passende Lösung auszuwählen. Damit nutzt Best Buy die Erkenntnis, dass Kunden in ihrem Heim entspannter Entscheidungen auch für größere Anschaffungen treffen.

Mit dem Beratungsangebot will Best Buy sich besser gegenüber dem Online-Handel positionieren. Der Service gilt indes nicht für das gesamte Sortiment, sondern für Kategorien, die beratungsintensive Produkte umfassen, hinter denen dann auch eine entsprechend hohe Marge steckt, wie bei Unterhaltungselektronik.


Artikel teilen




Abonnieren Sie den kostenlosen Newsletter von Location Insider. Wir liefern darin täglich gegen 11 Uhr business-relevante Hintergründe zur Digitalisierung des Handels.