Möbelhandel – jetzt kommt Amazon, Omnichannel – wie steht es bei Cyberport, Nachhaltigkeit – C&A mit kompostierbarem T-Shirt.

von Andre Schreiber am 15.Mai 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Möbelhandel: Der stationäre Handel mit Möbeln und Wohnaccessoires wird ja kräftig vom Online-Handel durchgeschüttelt. Und auch die Otto-Gruppe hat in dem Markt ein gewichtiges Wort mitzureden. Bisher hatte man aber wenigstens vor Amazon seine Ruhe. Und genau das ändert sich jetzt. In diesem Zusammenhang gleichfalls interessant: Otto mag wohl nicht mehr dem Treiben rund um „One-Size-Fits-All“-Matratzen tatenlos zu sehen. Das Unternehmen hat jetzt ein eigenes Produkt am Start.
wsj.com (Amazon), neuhandeln.de (Otto)

Omnichannel: Das Unternehmen Cyberport gehört ja auch zu den ehemaligen Pure Playern, die im Rahmen einer Omnichannel-Strategie stationäre Läden eröffnet haben. Der Store in Hamburg (in bester Lage in der Europa-Passage) existiert nicht mehr. Und Geschäftsführer Helmar Hipp lässt in einem Interview nun kritische Töne gegenüber dem Ausflug in den stationären Handel laut werden.
channelpartner.de

Fast Fashion: Wird gemeinhin der Trend zu immer schneller wechselnden Modekollektionen genannt, die auch von den Kunden erwartet werden. Eine Erscheinung, die alles andere als gut zur Umwelt ist. Denn die wird nicht nur durch die Produktion belastet, sondern es landen jährlich rund 1 Mio. Tonnen Kleidung in Deutschland wieder auf dem Müll. Gegen diesen Trend will sich C&A jetzt mit dem ersten kompostierbaren T-Shirts stellen.
fashionunited.de

Bezahlung im Laden sollte nach Meinung zweier Experten „unsichtbar“ werden. Zu einer positiven Kundenerfahrung gehöre eben auch, dass das Bezahlen möglichst komfortabel und schnell erfolgt. So favorisieren die Autoren beider Artikel Verfahren, in denen der Kunde durch bereits beim Händler gespeicherte Stammdaten den offenen Betrag begleicht.
retaildive.com, paymentssource.com

Vertical Farming: Das Thema beschäftigt nicht nur den Handel (um direkt im Supermarkt frisches Gemüse und frische Kräuter anzubieten), sondern auch die Industrie. Mit Vertical Farming können die Verbraucher in den eigenen vier Wänden und direkt in der Stadt frische Lebensmittel selbst produzieren. In das Geschäft steigen jetzt Tengelmann Ventures und Osram ein.
gruenderszene.de

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– MITGEZÄHLT –

41 Prozent der Befragten einer Greenpeace-Studie gaben an, Kleidungsstücke zu besitzen, die noch die Originaletiketten tragen, also noch nie getragen wurden. Die einstigen Butterberge sind zu Kleiderbergen geworden.
fashionunited.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Wir glauben, dass die Zukunft des Handels eine Mischung aus stationären Geschäften, online- und mobilem Einkauf ist, der nahtlos ineinander übergeht und es den Kunden erlaubt, genau dann einzukaufen, wo und wie sie es wollen.“

Ravi Jarwala, Sprecher von Wal-Mart Sprecher in einem großen Hintergrundbericht zur aktuellen Aktivität der US-Kette, die sich deutlich bemüht, Amazon anzugreifen.
etailment.de

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