Saturn testet virtuelle Küchenplanung.

von Christian Bach am 09.Februar 2016 in News
Symbolbild: VR-Brille "HTC Vive" im Einsatz

Symbolbild: VR-Brille „HTC Vive“ im Einsatz

Nicht mehr real: Saturn will seine Kunden nicht länger mit der Küchenplanung am PC langweilen und schickt Kunden stattdessen nun in virtuelle Welten. Der Elektronik-Händler setzt in den Filialen in Ingolstadt und am Berliner Alexanderplatz Virtual Reality (VR) beim Küchenkauf ein. Kunden können testweise ihre Wunschküche mithilfe einer VR-Brille zusammenstellen und betrachten. Über einen VR-Showroom können andere Interessenten das Geschehen auf zwei großen Bildschirmen verfolgen. „Wer den Handel der Zukunft entwickeln will, muss sich bereits heute mit den Technologien und Endgeräten der Zukunft auseinandersetzen“, sagt Media-Saturns Digitalchef Martin Wild und fügt hinzu: „Gleichzeitig halten wir es für wichtig, unsere Kunden frühzeitig in unsere Pilotprojekte mit einzubeziehen. So können wir die ersten Erfahrungen aus der Praxis optimal in die weitere Entwicklung einfließen lassen.“

VR-Brille "HTC Vive" (Quelle: HTC)

VR-Brille „HTC Vive“ (Quelle: HTC)

Saturn arbeitet für die virtuelle Küchenplanung mit dem Küchenexperten Kiveda und Innoactive zusammen. Das Münchener Technologieunternehmen stellt die VR-Showroom-Terminals her. Der Elektronik-Händler nutzt als VR-Brille die Entwicklerversion der „HTC Vive„. Interessierte Kunden können sich mithilfe dieses Headsets frei im virtuellen Raum bewegen. Dort können sie verschiedene Küchenmodelle auswählen und diese an ihre Bedürfnisse anpassen, beispielsweise durch die Änderung der Frontfarbe oder durch den Austausch der Elektrogeräte. Letztere stammen von AEG Electrolux und Bosch. Andere Partner sollen in Kürze folgen.

Virtual Reality kommt bei Saturn aber nicht nur für die Küchenplanung zum Einsatz. Der Händler lässt Kunden im Saturn Connect in Köln zum Beispiel ihre Fußballkünste bei einem virtuellen Torwandschießen beweisen. „Wir sehen Virtual Reality als bereichernde Technologie auf vielen Ebenen, nicht nur für Computerspiele oder Filme. Wir werden daher auch weiterhin neue und innovative Anwendungsmöglichkeiten testen“, sagt Wild in einer Pressemitteilung. Damit geht Media-Saturn einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung. Denn die Elektronikkette führt aktuell zum Beispiel auch elektronische Preisschilder in allen 420 deutschen Märkten ein. (Bild: HTC Vive via shutterstock.com)

Das folgende Werbevideo erklärt die VR-Brille „HTC Vive“ in 1:24 Min:

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