Scansation bietet Self-Checkout – wenn die Kunden nur wollten.

von Andre Schreiber am 18.Oktober 2017 in News

Self CheckoutAus München kommt das Unternehmen Scansation, das Händlern und Kunden den Self-Checkout auf möglichst unkomplizierte Art ermöglichen will. Derzeit befindet sich die Lösung bereits in einem Supermarkt im Einsatz. Aber ob die Kunden das System auch akzeptieren?

Das Bezahlen an der Kasse ist für Händler und Kunden gleichermaßen das, was die Amerikaner gern einen Painpoint nennen. Das Scannen und Kassieren der Waren ist für den Händler personalintensiv. Und selbst bei bester Disposition sind die Schlangen an den Kassen oft nicht zu vermeiden. Und genau das nervt auch die Kunden. Eine optimale Lösung für beide Seiten sollte also der Self-Checkout sein.

Dazu gibt es im Markt bereits verschiedene Lösungen, die Melanie Günther in ihrem Artikel vorstellt. Allerdings haben Umfragen und Studien in den vergangenen Monaten gezeigt, dass die Kunden solche Technologien begrüßen und deren Einsatz zustimmen. Die grundsätzliche Bereitschaft ist allerdings deutlich höher als die Zahl der tatsächlichen Nutzer. Hier gibt es also noch reichlich Potential auszuschöpfen.

Vielleicht gelingt dies dem Münchener Start-up Scansation. Dessen Ansatz kann im Lebensmittelmarkt Isargärten in München jetzt bereits ausprobiert werden. Er unterscheidet sich von anderen Lösungen dadurch, dass hier keine Scanstationen aufgestellt werden, oder die Kunden mit Handscannern durch den Laden ziehen. Vielmehr lädt sich der Kunde die kostenfreie App auf ein Smartphone und sucht darin einen teilnehmenden Laden aus. Während des Einkaufs scannt er mit dem Handy den Barcode der Produkte, die er in den Einkaufswagen legt. Am Ende fotografiert er den Einkaufswagen und erhält anschließend in der App einen QR-Code angezeigt. Diesen scannt der Mitarbeiter an der Kasse ein. Der Kunde bezahlt dann den offenen Betrag wie gewohnt.

Ein interessanter Ansatz, zu dem es auch ein Funktionsvideo gibt:

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