Schuhe als Einstiegsdroge – wie Händler Kunden in die Läden ziehen.

von Andre Schreiber am 20.Februar 2017 in News

Schuhe als EinstiegsdrogeMehr als nur Waren, bieten: Kunden, die nur schnell ein Produkt kaufen wollen und Selbstbedienung wünschen, können das auch bequem von Sofa aus. Ein Klick und oft genug landet der Artikel im Warenkorb von Amazon. Da muss sich der Handel schon etwas einfallen lassen, um die Kunden in die Geschäfte zu ziehen. Und das tut er auch, mit unterschiedlichen Konzepten, aber einem gemeinsamen Ziel: mehr als nur Produkte zu bieten.

In Manhattan eröffnet die Modekette Saks Fith Avenue einen Laden mit dem Schwerpunkt Männer. In der Gegend mit hoher Kaufkraft wird der Zielgruppe auf über 1.400 Quadratmetern eine Menge geboten. Ein Reparaturservice für Schuhe und Leder, eine Tech-Bar, an der neueste Gadgets offeriert werden und im Frühjahr auch ein Café. Monatlich werden in einem Pop-up-Store die neuesten Trends bei Sneakern präsentiert. Die Schuhe sehen die Betreiber selbst als „Einstiegsdroge“, um den Mann in den Shop zu bekommen, wie die NY Times berichtet.

Ähnliche Wege beschreitet beispielsweise Nike mit seinem Store. Hier wurde sogar ein Basketball-Feld integriert, damit die Produkte auch mit angestellten Personal Trainern ausprobiert werden können.



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