Trümpfe des stationären Handels gegenüber Online, Verbundgruppen im Digital Commerce, Showroom für Zukunftstechnologien im Handel.

von Andre Schreiber am 23.Februar 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Stationärer Handel übertrumpft immer noch den E-Commerce. So jedenfalls die Kernaussage eines Features bei Retaildive. Die Autoren beziehen sich auf die Ergebnisse einer Umfrage aus dem eigenen Haus, die rund 1.500 Kundenmeinungen berücksichtigt. Als wesentlicher Vorteil des traditionellen Ladens gegenüber dem Online-Shop wird die Möglichkeit gesehen, die Produkte vorher anschauen und in die Hand nehmen zu können. Gerade weibliche Konsumenten legen darauf besonders großen Wert.
retaildive.com

Verbundgruppen haben beim Einstieg in den Digital Commerce einige Herausforderungen zu meistern. Die Fachhandelskooperation Experthat sich für ein dezentrales Konzept entschieden. Nachdem ein Pilotversuch positiv verlaufen ist, sollen bis Ende 2017 an allen Standorten dezentrale Online-Shops implementiert werden. Bestellabwicklung und Versand erfolgen direkt vor Ort. Ebenfalls neu ist die Unterstützung der Fachberater durch die auf dem Tablet zur Verfügung stehende Verkaufshilfe „Expert Neo“.
channelpartner.de

Zukunftstechnologien, nicht nur für den Handel, präsentiert das Unternehmen Visa in seinem Innovation Center in London. Den Besuchern werden dort beispielsweise Anwendungen aus dem Bereich Internet Of Things oder auch Connected Cars präsentiert. Auch Virtual Reality in der Zukunft des Handels spielt eine Rolle. Cash.at hat sich mit Fotos und einem Video einmal umgesehen.
cash.at

Unnötige Technologie: Der Handel investiert derzeit nennenswerte Beträge in viel Technologie in seinen Läden. Virtuelle Umkleiden, digitale Spiegel, Verkaufsunterstützung per VR werden mit hohen Erwartungen installiert. Es gibt aber ganz offensichtlich eine deutliche Diskrepanz zwischen dem, was die Kunden wollen, und dem, was aufgebaut wird. So könnte die Kernbotschaft lauten: „Lasst uns doch in Ruhe“, wenn die Kunden Self-Checkout begrüßen, dagegen Unterstützung durch Assistenten ablehnen.
bloombergquint.com

Beacons im Supermarkt werden von der Handelskette Merkur eingesetzt. Das österreichische Unternehmen verfolgt mit dem Einsatz drei Ziele: Eine bessere Einbindung der Lieferanten, stärkere Kundenbindung und schließlich auch die Auswertung der Besucherströme in den Läden. Die Strategie skizziert dieser Artikel.
t3n.de

– MITGEZÄHLT –

49 Prozent der Konsumenten aus den USA haben nichts gegen den Einsatz von Beacons zur Retail Analyse im Laden, sofern die eingesetzte Technik ihnen am Ende hilft. Immerhin 34 Prozent lehnen den Einsatz von Beacons oder Wifi zu Analysezwecken dagegen ab, wie das Unternehmen TimeTrade herausgefunden hat.
emarketer.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Starbucks hat uns gelehrt, dass man Kaffee irrsinnig teuer verkaufen kann. Inzwischen zeigt Starbucks dem Handel, wie man mit dem Smartphone Frequenz in den Laden bekommt.“

Olaf Kolbrück widmet sich in einem Beitrag dem Einsatz von Smartphones im Marketing von Starbucks. Hier kann der Handel durchaus noch etwas lernen.
etailment.de

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