Kundenbewertungen enorm wichtig, Media Markt setzt auf VR, Deutsche lehnen Chatbots ab.

von Florian Treiß am 09.Februar 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Kundenbewertungen sind der wichtigste Kaufimpuls der Deutschen, zeigt eine repräsentative GfK-Umfrage für Greven Medien. Demnach erkundigen sich fast zwei Drittel (66,4 %) aller Bundesbürger vor einer verbindlichen Kaufentscheidung zunächst nach Bewertungen im Netz. Immerhin 31,9 Prozent lassen sich dabei deutlich von den Online-Bewertungen beeinflussen.
presseportal.de

Virtual Reality: Media Markt launcht das Verbraucher-Portal VR-World.com und baut somit seine Ratgeber-Strategie nach Smart-wohnen.de, Gamez.de sowie Koch-mit.de weiter aus. In den USA flacht der VR-Boom offenbar ab: Facebook schließt 200 seiner 500 Pop-Up Stores innerhalb von Best-Buy-Filialen wieder, an denen die VR-Brille Oculus Rift verkauft wurde.
wuv.de (Media Markt), businessinsider.de (Facebook)

Conversational Commerce ist für Händler zwar ein spannendes Thema – doch die Beratung durch künstliche Chatbots lehnen 52 Prozent der deutschen Onlinekäufer ab, so die aktuelle W3B-Umfrage. Immerhin 28 Prozent würden Chatbots zumindest grundsätzlich akzeptieren, aber nur 4 Prozent sind auf eine Beratung durch Chatbots wirklich scharf.
fittkaumass.de

Location-based Marketing: Leanplum zeigt in einem kleinen Einmaleins, worin der Unterschied zwischen Geo-Fencing, Geo-Targeting und Beacons liegt. Zudem erläutert der App-Dienstleister, wie Händler diese ortsbezogenen Technologien einsetzen können, um Kunden in ihrer Nähe zu erreichen.
leanplum.com

Jeff Bezos wehrt sich auf Twitter gegen eine Meldung der „New York Post“, Amazon werde mit einem vollautomatisierten Lebensmittelladen bald eine Marge von 20 Prozent erwirtschaften  können. „Wenn jemand weiß, wie das funktionieren soll, kann er mich gern anrufen!“, so der Amazon-Gründer schnippisch. Auch Location Insider hatte den Bericht aufgegriffen, wofür wir uns hiermit entschuldigen.
excitingcommerce.de

– MITGEZÄHLT –

479 Einkaufszentren gibt es mittlerweile in Deutschland, so der EHI Shopping-Center Report. Im vergangenen Jahr kamen nur noch 3 neue Einkaufszentren hinzu. Das EHI erwartet, dass sich die Betreiber künftig mehr auf die Wiederbelebung vorhanderer Shopping-Center fokussieren werden als auf den Bau neuer Einkaufszentren.
ehi.org (mit Infografik)

– DA WAR NOCH WAS –

„Wenn ein Shopping-Center heute Konsumenten anlocken möchte, geht das nur mit einer Profilierung über Aufenthaltsqualität und Mietermix – das bedeutet also mehr Aufwand bei mehr Wettbewerb.“

Marco Atzberger, Mitglied der Geschäftsleitung im EHI, über die veränderte Ausgangssituation für Shopping-Center.

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