Studie: Zwei Drittel der kaufDA-User wollen Click & Collect nutzen.

von Christian Bach am 08.September 2015 in News, Trends & Analysen

Click & Collect hol - shutterstock 179644739Bestellen und abholen: Viele deutsche Kunden wünschen sich eine Digitalisierung des Handels, um Online-Vorteile auch im Laden nutzen zu können. 67 Prozent der kaufDA-Nutzer können sich vorstellen, ihren geplanten Einkauf im stationären Ladengeschäft vorher online zu reservieren. Das geht aus der Studie „Digitale Prospektwerbung im stationären Einzelhandel 2015“ von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), dem Nürnberger Marktforschungsinstitut mindline energy und der kaufDA-Mutter Bonial.de hervor. Im Juni dieses Jahres hat eine Studie des Software-Unternehmens JDA gezeigt, dass erst jeder vierte Deutsche Click & Collect in den vergangenen zwölf Monaten genutzt hat. Es gibt offenbar eine Diskrepanz zwischen der Intention und der tatsächlichen Umsetzung bei der Abholung von Online-Angeboten. Das wird deutlich, obwohl sich die Zielgruppe der beiden Studien unterscheiden.

Laut der aktuellen Untersuchung bevorzugen immerhin 72 Prozent der Befragten den Einkauf in der stationären Filiale gegenüber dem Online-Shop. Zudem würde annährend jeder Zweite Geofencing nutzen, um am Filialstandort über aktuelle Angebote informiert zu werden. Nicht überraschend ist zudem, dass knapp mehr als die Hälfte (51 Prozent) der kaufDA-Nutzer heute seltener gedruckte Elektronik-Prospekte nutzen als noch vor einem Jahr.

"KaufDA"Die Digitalisierung erreicht auch immer mehr den Lebensmitteleinzelhandel (LEH): 92 Prozent der Befragten im LEH-Segment planen nach dem Durchblättern einer Prospektwerbung von kaufDA in den folgenden Tagen einen Einkauf. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der digitalen Prospektnutzer kaufen nach Durchsicht eines LEH-Prospekts tatsächlich ein. „Aus den vorliegenden Zahlen kann man schließen, dass die Bedeutung des digitalen Prospekts im Zeitreihenvergleich zugenommen hat. Die Erhebung zeigt auch eine wachsende Offenheit gegenüber neuen technologischen Möglichkeiten zur Erleichterung der Einkaufsvorbereitung“, sagt Michael Briem, Studienleiter und Geschäftsführer bei mindline energy. Demnach lässt die Größe der Stichprobe Tendenzaussagen über deutsche Smartphone-Nutzer zu. Für die repräsentative Untersuchung haben GfK, mindline energy und Bonial 14.000 Nutzer des kaufDA-Netzwerks befragt. „Der Trend zur digitalen Angebotssuche vor Ort wächst weiter. Die Wahrnehmung des digitalen Prospekts verstärkt sich im Vergleich zu Print“, sagt Christian Gaiser, Geschäftsführer der Bonial.com Group. (Bild: Click & Collect via shutterstock.com)

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