Swisscom tüftelt an eigenen Beacons und will diese 2016 anbieten.

von Christian Bach am 11.Dezember 2015 in News
Swisscom verwendet bisher diese Beacons im Handel.

Swisscom verwendet bisher diese Beacons im Handel.

Do it yourself: Swisscom entwickelt eigene Beacons. Der Schweizer Mobilfunker will diese Bluetooth-Funksender „voraussichtlich nächstes Jahr anbieten. Erste Prototypen bestehen bereits“, sagt Lukas Theiler, Head of Enterprise Mobility Consulting Swisscom, gegenüber Location Insider. Aktuell verwendet das Unternehmen Beacons des Herstellers Kontakt.io. Damit hat Swisscom auch den Schweizer Modehändler Maggs ausgestattet.

„Unsere eigenen Beacons werden unter anderem erhöhte Sicherheitsfunktionalitäten bieten und eine Fernprogrammierung über unsere Interact-Plattform ermöglichen. Ein Programmieren vor Ort über die App ist dann nicht mehr nötig, sondern kann bequem ‚over the air‘ erfolgen“, erklärt Theiler. Diese Interact-Plattform verknüpft Beacons und bindet eine digitale KundenkaApp Design (9)rte in Form einer iOS- und Android-App sowie eine Instore-Lösung mit iPads für das Verkaufspersonal ein. Bisher setzt Swisscom insgesamt 52 Beacons bei Maggs ein. „Zwischen vier bis 16 Beacons pro Laden. Je nach Größe des Ladens und Schaufensters variiert die Anzahl, um die optimale Abdeckung sicher zu stellen. Insgesamt sind es sechs Läden“, sagt Theiler. Ein Fazit zu dem Einsatz der Funksender will Swisscom aber noch nicht ziehen, da sich der Projektstart auf Anfang Dezember verzögert hat. „Loeb war Anfang November der erste Live-Kunde auf unserer Interact-Plattform. Inzwischen sind es fast zehn Kunden, mit denen wir in den nächsten Wochen und Monaten sehr spannende Anwendungen umsetzen werden“, erklärt Theiler.

Geofencing

Neben den Beacons nutzt Swisscom auch andere Technologien, um Kunden standortbasiert anzusprechen. „Geofencing setzen wir bereits jetzt ein. Die Beacons werden zwar für die unmittelbare bis nahe Interaktion benutzt. Wir haben jedoch größere Zonen mittels Geofences wie zum Beispiel um ein Gebäude, oder entlang einer Straße definiert“, sagt Theiler. Der Händler Maggs ist an sechs Standorten in verschiedenen Städten präsent. Jeder Standort hat ein leicht anderes Sortiment. „Wir nutzen Geofencing, um Promotionen über Push-Nachrichten zu verschicken. Dafür muss ein Kunden in die geographische Nähe eines Ladens kommen, um genau zu sein 200 Meter um den Store“, erklärt Theiler.

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