Exec I/O Commerce, Burberry, Airbnb.

von Christian Bach am 22.Mai 2014 in Kurzmeldungen

– L-ANALYSE –

Die Konferenz Exec I/O Commerce kann man mit den drei Schlagwörtern Startups, Pitches und Skater ganz gut zusammenfassen. Den Höhepunkt bot Titus Dittmann, Gründer des seit 1978 bestehenden Skater-Händlers Titus aus Münster, mit seiner Session zum Thema „Mut ist…“. Der Pionier der deutschen Skateboard-Szene hielt fast alle Teilnehmer des gesamten Events in Atem, als berichtete, wie er sein Unternehmen dreimal vor der Pleite bewahrt hat.
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– L-BUSINESS –

Burberry steigert Handelsumsätze im vergangenen Jahr um 15 Prozent: Der britische Modekonzern erwirtschaftete Einnahmen von 3,87 Mrd Dollar, da er vermehrt auf eine Multichannel-Strategie setzt. Die Umsätze durch iPad-Bestellungen in den Filialen stiegen zum Beispiel um 15 Prozent. Burberry ermöglicht nun Click & Collect in 120 eigenen Geschäften. Insgesamt sollen die Verkäufe der Gruppe 2013 um 17 Prozent angezogen haben.
wsj.comforbes.combloomberg.com

Airbnb gibt anonymisierte Nutzerdaten an New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman: Bereits zuvor hat das Unterkunfts-Portal 2.000 verdächtige User entfernt und warnte alle Nutzer, dass sie unter Umständen Gesetze brechen würden. Nun hat Airbnb gestern den Deal bekannt gegeben, in dem sich das US-Startup verpflichtet, alle Daten für dieses Jahr zu übergeben.
recode.nettechcrunch.comwsj.comwashingtonpost.com

Tripadvisor, Expedia, Booking stehen unter Verdacht: Italienische Wettbewerbsaufseher untersuchen derzeit, ob die Online-Reiseportale selbst Kundendaten gefälscht hätten. Die Behörden prüfen auch, ob die Plattformen genügend Maßnahmen gegen falsche Bewertungen eingeleitet haben.
handelsblatt.comfaz.netonlinehaendler-news.de

Favor.it Labs bekommt eine Förderung über 820.000 Euro von der Investitionsbank Berlin (IBB): Das Berliner Startup betreibt das Meta-Branchenbuch Uberall.com. Favor.it will mit dem Geld seine Produkte weiterentwickeln. Bereits im April war die Internetfirma United Internet bei dem Startup eingestiegen.
gruenderszene.de

NoWait sammelt 10 Mio Dollar von Investoren um Drive Capital ein: Restaurants sollen mithilfe der App des Pittsburgher Startups auf eine Papier-Warteliste verzichten können, so das Versprechen. Kunden wiederum können somit gleich zu Hause bleiben, die Zeit sinnvoll nutzen oder gleich zu einem anderen Restaurant gehen.
wsj.com

Drizly lässt sich eine Finanzierung über 2,5 Mio Dollar schmecken: Das Startup aus Boston will per App bestellte Drinks innerhalb von 20 bis 40 Minuten liefern. Kunden können diese direkt in der mobilen Anwendung zahlen. Die aktuelle Finanzspritze stammt von den Investoren um Continental Investors. Ingesamt hat Drizly nun 4,8 Mio Dollar eingesammelt.
techcrunch.com

– L-NUMBER –

1 Mio Dollar geben Geschäftsreisende mittlerweile pro Quartal für Reisen mittels Airbnb aus. Das besagt zumindest eine Studie des Reisekostenabrechnungs-Anbieters Concur. Damit liegt der Marktanteil bei Geschäftsreisenden zwar nur bei 1 Prozent, aber die Wachstumsrate ist erstaunlich hoch, da noch vor zwei Jahren kaum jemand Geschäftsreisen über Airbnb gebucht hat.
economist.com

– L-QUOTE –

„Die OpenStreetMap ist mindestens so gut wie Google Maps, wenn nicht sogar besser.“

Steve Coast, Gründer von OpenStreetMap (OSM), arbeitet inzwischen für das GPS-Navigations-Unternehmen Telenav und setzt eher auf die Crowd als auf ein paar Mibarbeiter. Denn die OSM kann von jedem User mit Inhalten gefüllt werden.
searchengineland.com

– L-TRENDS –

Foursquare zerstört sich selbst mit der Aufteilung in zwei Apps selbst, findet zumindest Daniel Fürg, CEO bei Fürg Media. „Ich habe Foursquare geliebt“, gibt er zu. Jetzt wird die Check-in-Funktion, die von den meisten Foursquare-Nutzern am aktivsten genutzt wurde, jedoch ausgelagert. Das führe nicht nur bei ihm zu Frustration, was sich seiner Meinung nach auf in den Nutzungszahlen zeigen wird.
social-secrets.com

Lokale Mobile-Suche in den USA übertrifft noch andere globale Märkte, schreibt kaufDA-Gründer Christian Gaiser in einem Fachbeitrag für „Street Fight Mag“. Aber bereits in einigen Jahren werden aufstrebende Länder wie Russland und asiatische Staaten die USA überholen. Dafür spricht seiner Meinung auch, dass Tech-Größen wie Apple und Samsung in diese Märkte investieren.
streetfightmag.com

Handel steckt anteilig am meisten Geld in digitale Werbung, so die Ergebnisse einer aktuellen Studie von eMarketer. Zukünftig werden Händler mehr in standortbasierte Anzeigen investieren, prophezeit Ezra Palmer, Senior Vice President bei eMarketer. Durch Location-based Ads sollen wieder mehr Kunden in die Läden gelockt werden, so die Hoffnung.
emarketer.comadage.com

Lokales Marketing kann wertvoll für den Handel sein, sagt eMarketer-Analyst Yory Wurmser. Derzeit wird zwar viel von der Beacon-Technologie gesprochen, aber auch das klassische Bluetooth, W-Lan und andere Übertragungsstandards gibt es bereits seit Jahren. Derzeit kommen noch Smart Lights und Audio-Beacons hinzu. Händler müssen sich nur trauen, diese Möglichkeiten zu verbinden, dann erreichen sie auch ihre Kunden, so Wurmser.
imediaconnection.com

Smartphones können zu Verbündeten des stationären Handels werden, wenn sie die Kunden wieder in die Läden locken, so Axel Hoehnke, Mitgründer und Vorstandsmitglied der Deutschen MobileMonday Organisation. Denn Kunden informieren sich heute besser als früher, da sie überall online sind. Deshalb sollten sich Händler neuen Technologien wie NFC, QR-Codes und Bluetooth nicht verschließen.
connected.messefrankfurt.com

– L-FUN –

Lieferservice für Fremdgeher und Kleckernde: Egal, ob wegen eines Weinflecks oder Gerüchen nach einem One-Night-Stand, der britische Mode-Händler Thomas Pink versorgt seine Londoner Kunden ab sofort mit einem weißen Hemd innerhalb von 90 Minuten. Fraglich bleibt, ob Betroffene innerhalb von 1,5 Stunden nicht auch selbst schnell ein Hemd besorgen können.
mobilecommercedaily.com

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