Amazon plant neue Supermarkt-Kette, neuer Swatch-Store in Köln entsteht mit künstlerischer Unterstützung, Costco startet digitale Kundenkarte.

von Stephan Lamprecht am 30.Juli 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Amazon: Während in Deutschland rund um Amazon Fresh tiefe Ruhe herrscht, gibt es in den USA Hinweise darauf, dass Amazon eine neue Supermarktkette planen könnte, die sich stark auf Abholung und Lieferung fokussiert. Dies erinnert an die von Alibaba in China betriebenen Märkte, die ebenfalls stark auf Technologien aus dem Digital Commerce setzen.
businessinsider.de, nytimes.com

Swatch: Die Uhrenmarke aus der Schweiz eröffnet in der Schildergasse in Köln einen neuen Laden. Beim Design unterstützte das Kölner Künstler-Duo Goodlack Art. Herausgekommen ist eine bemerkenswerte Kombination von industriellem Chic und Street Art.
express.de

Costco: Die US-Handelskette offeriert ab sofort eine digitale Kundenkarte. An die Bonuskarte gelangen die Kunden durch Eröffnung eines Benutzerkontos auf der Website des Unternehmens, das dann in der Händler-App hinterlegt wird. Der Launch deutet darauf hin, dass die Kette mit der App auch die Bezahlmöglichkeiten für die Kunden erweitern will.
retaildive.com, costco.com

Selfridges: Man muss wohl schon großer Fan sein, wenn man während dieser heißen Sommertage bereits an Weihnachten denkt. Aber die britische Kaufhauskette hat in London bereits den Verkauf von Weihnachtsartikeln gestartet. Damit wolle man den Kunden stressfreien Einkauf solcher Produkte außerhalb der Hochsaison anbieten.
theguardian.com, spiegel.de

Stendal: Mit Fördergeldern in Höhe von insgesamt 178.000 Euro wurde für die Altmark im März ein regionaler Marktplatz eröffnet, mit dem sich Betreiber und Händler derzeit zufrieden zeigen. Jetzt ist bereits ein Nachfolgeprojekt in Arbeit, das den Projekttitel Orient trägt. Über den „Online-Marktplatz für regional erzeugte Lebensmittel“ sollen in der Region produzierte Waren direkt vermarktet werden.
volksstimme.de

– MITGEZÄHLT –

3,8 Mrd Euro geben die deutschen Konsumenten für gelieferte Speisen und Getränke aus. Wie eine aktuelle Prognose andeutet, erweitert sich durch Lieferdienste der Markt der Gastronomie. Verlierer könnten dagegen die Anbieter sein, die sich darauf verlassen, dass die Kunden sich dort mit Mittag- und Abendessen versorgen, also der klassische Lebensmitteleinzelhandel.
holyeats.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Amazon tötet den Einzelhandel nicht. Einzelhändler, die sich nicht digital transformieren, um die neuen Erwartungen zu erfüllen, die Amazon den Verbrauchern in den Kopf gesetzt hat, begehen Selbstmord.“

In einem Kommentar widerspricht Jon Reily, Manager bei Publicis Sapient, dem in den USA erhobenen Vorwurf, Amazon zerstöre den Einzelhandel. Bei einem Anteil von 3 Prozent am Gesamtumsatz des Handels könne da keine Rede sein.
absatzwirtschaft.de

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