AreaFeeds will lokales, soziales Netzwerk starten.

von Christian Bach am 17.März 2015 in News

Areafeeds

Standortbezug: Diese Funktion ist bei vielen Diensten kaum wegzudenken. Auch AreaFeeds tüftelt an einem Location-based Service. Das Münchner Startup hat eine Marketing-Lösung entwickelt, über die Unternehmen standortbasierte Nachrichten mit privaten Nutzern austauschen und Geomarketing in Echtzeit betreiben können. Lokale Händler sollen mit Hilfe von standortbasierter Werbung mehr potenzielle Kunden in ihren Laden locken können. Wie genau das funktionieren soll, ist aber noch offen. „Derzeit arbeiten fünf Mitarbeiter am dem für Mai geplanten Start des lokalen und sozialen Netzwerks“, erklärt AreaFeeds-Geschäftsführer Philipp Heinrich Steinhöfel gegenüber Location Insider. Das Team selbst werkelt aktuell noch am Design, dem User-Interface und dem Blog. Gleichzeitig testen 20 Business-User und rund 30 private Nutzer die Lösung in einem Bezirk in München. Diese soll eine Mischung aus App und Web sein, wie Steinhöfel sagt: Unsere Webseite ist responsiv, aktuell gibt es noch keine App. Zum Launch werden aber native Applikationen in Google Play und iTunes Store zur Verfügung stehen.“

Areafeeds TwitterOnline ist bisher nicht viel über das Startup herauszubekommen. Laut Twitter-Account bietet AreaFeeds „die Möglichkeit für bestimmte Benutzergruppen, schnell lokal um die richtige Zeit mit den richtigen Leuten zu kommunizieren.“ Es gibt zwar eine Webseite, Inhalte sucht man darauf aber vergebens. „Die Webseite wird ab Anfang Mai mit lebendigen Stadtvierteln in München online gehen“, so Steinhöfel. AreaFeeds will dann auf Basis eines Freemium-Geschäftsmodells arbeiten. Das Geld soll über die Business-Zielgruppe verdient werden. Die lokale Kommunikation in einem Stadtgebiet ist generell kostenlos. „In der Premiumversion ist ein monatlicher Mitgliedsbeitrag fällig, dafür bekommt man ein stark erweitertes Einzugsgebiet, zum Beispiel eine eigene Lokalität plus umliegende Stadtgebiete, und professionelle Funktionen, wie die zentrale Kommunikation für verschiedene Standorte gleichzeitig“, erklärt Steinhöfel gegenüber Location Insider. Auf normale Display- und Banner-Werbung möchte er verzichten. Das Ziel steht fest, jetzt muss AreaFeeds „nur“ noch genug Nutzer überzeugen, um eine kritische Masse zu erreichen. Denn ohne die bringt auch der Standortbezug nichts.

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