Burberry verbindet Kunden und Berater per App, Media-Saturn hadert mit Zentralisierung, Puma setzt auf QR-Codes.

von Stephan Lamprecht am 05.September 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Burberry: In Zusammenarbeit mit Apple verbindet die Kette ihre intern von Mitarbeitern genutzte App mit der, die den Kunden zur Verfügung steht. Mit „R Message“ können die Kundenberater somit direkt mit den Kunden kommunizieren. Darüber lassen sich Beratungstermine vereinbaren und die Kunden erhalten Produktempfehlungen. Derzeit ist zur Nutzung des Systems noch eine Einladung notwendig.
voguebusiness.com

Media-Saturn: Um sich weiter gegen die Konkurrenz wehren zu können, baut das Unternehmen intern kräftig um. Zu den Maßnahmen gehört auch die stärkere Zentralisierung, u.a. im Einkauf. In einem Brief an Industrievertreter bietet das Unternehmen jetzt ungewollt tiefe Einblicke. So scheint es aktuell kein funktionierendes Controlling zu geben.
manager-magazin.de

Puma: In seinem neu eröffneten Flagship-Store in New York setzt der Hersteller auf QR-Codes, die auf jedem Produkt angebracht sind. Die Aufkleber mit seriellen Codes stammen von Avery. Zum Einsatz kommt im Hintergrund die Technologie von „Evrythng“. Über die Codes erhalten die Kunden Zugang zu Serviceleistungen und Anwendungen basierend auf Augmented Reality.
internetretailing.net

Google: „Grow my Store“ wurde bereits vor einigen Monaten vorgestellt. Händler erhalten damit Datenanalysen ausgehend von ihrer Website, um Verkäufe anzukurbeln. Nun wird der Service auch in Deutschland ausgerollt. Der HDE stellt das Werkzeug heute im Rahmen einer Pressekonferenz genauer vor.
google.com

Amazon: Der Konzern ist gut darin, für mediale Aufmerksamkeit zu sorgen. „Amazon Go“ ist da ein Beispiel. Gerade einmal 14 dieser Läden betreibt Amazon inzwischen. Die Zurückhaltung könnte nach Meinung von Handelsexperten Bryan Roberts auch daran liegen, dass die technische Lösung nicht skalierbar sei.
linkedin.com

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– MITGEZÄHLT –

99,9 Prozent Genauigkeit soll die Biometrielösung von Amazon bereits besitzen, die das Unternehmen in ihren Whole Foods Filialen einsetzen will. Dabei können Prime-Kunden ihren Handabdruck hinterlegen und im System mit einer Kreditkarte verbinden, um dann biometrisch zu bezahlen.
nypost.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Wer online erfolgreich sein will, braucht extrem viel Personal und muss einen hohen finanziellen Aufwand bringen können. Wir müssen aufpassen, dass auch die kleinen Händler weiterhin eine Chance am Markt haben.“

Stuttgarts City-Manager Sven Hahn über die Entwicklung in der Stadt und im Handel. Modehändler Breuninger sieht er als Aushängeschild für den Einzelhandel.
stuttgarter-zeitung.de

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