Engelbert Strauss mag keine Plattformen, Kundenprogramm „Sheego for me“ gestartet, Kunden nutzen Amazon Go wie Verkaufsautomat.

von Stephan Lamprecht am 20.Mai 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Plattform-Abstinenz: Während andere Markenhersteller und Händler in Scharen versuchen, auf Plattformen wie Alibaba und Amazon die Kunden zu erreichen, lehnt die Bekleidungsmarke Engelbert Strauss das ab. Das Unternehmen will die Kontrolle über seine Marke behalten und ist, entgegen der allgemeinen Markttrends, überaus erfolgreich.
welt.de

Sheego Die Plus-Size-Marke vom Schwab-Versand (gehört zu Otto) hat unter dem Namen „Sheego for me“ ein Kundenprogramm gestartet. Die „Fashion-Flat“ kostet knapp 13 Euro im Jahr. Enthalten sind kostenloser Versand, ein Sofortrabatt und die Option, an Gewinnspielen teilzunehmen.
neuhandeln.de

Amazon Go: Die Convenience-Stores, in denen die Konsumenten ohne Kasse einkaufen können, werden von den Kunden offenbar wie Verkaufsautomaten genutzt. Besonders gefragt sind einfache Snacks, die bevorzugt am Nachmittag gekauft werden. Die Kunden nehmen sich schnell ein Produkt und verlassen das Geschäft wieder, wie ein Amazon-Manager verrät.
businessinsider.de

Vegan: In Großbritannien beteiligen sich u.a. mit Holland & Barrett, Sainsbury’s, Marks & Spencer und Topshop gleich mehrere Ketten an einer Browser-Erweiterung für Chrome, die es dem Kunden vereinfacht, in den Online-Shops vegane Lebensmittel zu finden. Der „Vegan Filter“ wurde vom Startup Xarista entwickelt.
vegconomist.com

Deliveroo: Insgesamt haben Investoren in den 2013 gegründeten Lieferservice 1,53 Mrd. Dollar gesteckt. Die jüngste Finanzierungsrunde über 575 Mio. Dollar wird von Amazon angeführt. Ob es dem Unternehmen dabei tatsächlich nur um Essenslieferungen geht? Die Fahrer könnten ja auch Pakete für „Prime Now“ mitnehmen. Aber das ist natürlich reine Spekulation.
faz.net

– MITGEZÄHLT –

50.000 Kassen sind in Deutschland dafür ausgerüstet, den Kunden auch die Abhebung von Bargeld zu ermöglichen. Aktuell können sich die Konsumenten in 20.000 Geschäften mit Geld versorgen. Immerhin jeder vierte Kunde sucht sich einen Laden danach aus, ob er hier Bargeld abheben kann. Das hat Kantar im Auftrag des Unternehmens Glory herausgefunden.
handelsblatt.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Ein Händler ohne E-Commerce ist kein Händler.“

Hervis-Chef Alfred Eichblatt in einem Artikel, der sich mit dem Sportfachhandel in Österreich beschäftigt. Hervis ist eine der größten Ketten in diesem Segment. Noch gelingt es dem Sportfachhandel in Österreich, sich aus verschiedenen Gründen gegen Amazon & Co zu wehren.
derstandard.at

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