H&M nutzt sprachgesteuerten interaktiven Spiegel.

von Andre Schreiber am 18.Mai 2018 in News

Outfitvorschläge erhalten, Selfies aufnehmen, und das per Sprachsteuerung. Der interaktive Spiegel von H&M (Quelle: Visual Art)

In seinem Flagshipstore direkt am Times Square in New York experimentiert Modehändler H&M mit einem besonderen interaktiven Spiegel. Das System, das in Kooperation von H&M, Microsoft, Ombori und Visual Arts entwickelt wurde, nutzt Sprach- und Gesichtserkennung, um mit dem Kunden zu interagieren.

Der interaktive Touchpoint wurde von der Stockholmer Firma Visual Art entwickelt. Das Gerät gilt als erstes seiner Art, denn andere „magische Spiegel“ werden üblicherweise per Touchscreen bedient.

Der Spiegel macht den Kunden auf der Basis von Sprach- und Gesichtserkennung individuelle Outfit-Vorschläge. Die Ergebnisse können über den Scan eines QR-Codes aufs Smartphone geladen werden. So lassen sich die Produkte direkt im Store oder später online kaufen. Eine Belohnung für die Nutzung gibt es auch in Form von 10 Prozent Rabatt. Den erhält der Kunde auch, wenn er über einen QR-Code den H&M-Newsletter bestellt.

Eine unterhaltsame Komponente ist die Option, Selfies zu schießen, die dann in das Cover des Kundenmagazins eingebettet werden. Nach Angaben von Visual Art haben 86 Prozent der Kunden, die ein Selfie geschossen haben, einen QR-Code eingescannt. Davon hat jeder Zehnte anschließend den Newsletter abonniert.

Ein Video zeigt das System noch einmal in Aktion:

 


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