Kauflands digitale Coupons per Newsletter, Alipay mit Beauty-Filter für Gesichtserkennung, AR wirkt bei L’Oréal.

von Stephan Lamprecht am 04.Juli 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Kaufland probiert es jetzt ebenfalls mit digitalen Coupons. Um sie zu nutzen, benötigt der Kunde keine App, sondern lediglich den Newsletter des Unternehmens und sein Smartphone. Soweit die Theorie. In der Praxis erweist sich das Einlösen der Rabatte dann doch als recht schwierig, wie Peer Schader ausprobiert hat. Getestet werden die Coupons in der Region Berlin, wo auch Schwesterunternehmen Lidl gerade mit einer digitalen Kundenkarte experimentiert.
supermarktblog.com

Alipay: So kann es gehen. Nachdem die Akzeptanz des Bezahlens per Gesichtserkennung bei Frauen im Vergleich zu Männern geringer ausfiel, hat Alipay einmal direkt nachgefragt. Die Kundinnen vertraten die Ansicht, dass die Aufnahmen sie hässlicher darstellen. Jetzt will Alipay einen „Beauty-Filter“ implementieren, der verspricht, dass die Kundin schöner als auf einem Selfie erstrahlen wird.
techcrunch.com

L’Oréal: Der Hersteller von Pflegeprodukten für Haut und Haare hat in den vergangenen Monaten ein regelrechtes Feuerwerk an digitalen Tools gezündet. Mit Erfolg, denn die Umwandlungsquoten haben sich etwa seit dem Einsatz von Augmented Reality verdreifacht.
thedrum.com

Walmart: Das Wettrennen, das sich der Händler vor allem in den USA mit Amazon liefert, geht ins Geld. Investitionen in die Digitalisierung und kostspielige Übernahmen von digitalen Angeboten wie Modcloth oder Bonobos werden sich zu 1 Milliarde Dollar summieren. Jetzt könnten die teuer übernommenen Firmen auch schon wieder auf der Abschussliste stehen.
vox.com

Bargeld: Nicht wenige Meinungsäußerungen zum Thema Barzahlung lesen sich, als seien Händler, die bei der Kartenzahlung eher zurückhaltend agieren, Bremsklötze des unaufhaltsamen Fortschritts. Ein Blogbeitrag des Unternehmens Glory nähert sich dem Thema aus anderer Richtung und erklärt, warum Händler gute Gründe haben, weiter auf Bargeld zu setzen.
glory-global.com

– MITGEZÄHLT –

26,8 Prozent: Um diesen Wert ist die Zahl der Schuhgeschäfte in Deutschland zwischen 2009 und 2017 zurückgegangen. Das hat Statista herausgefunden. Dieser Trend wird sich offenbar fortsetzen, da die Schuhbranche weiterhin rückläufige Kundenfrequenzen vermeldet.
statista.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Mit Klein- und Kleinstflächen in sehr urbanen, dicht besiedelten und belebten Gegenden können wir unsere Geschäfte noch flexibler nach den Bedürfnissen vor Ort ausrichten“

Budni-Chef Christoph Wöhlke im Gespräch über die Eröffnung der neuesten Kleinstfiliale der Kette in Hamburg. Davon soll es in Zukunft noch deutlich mehr geben, womit sich Budnikowsky zum Nahversorger wandelt.
abendblatt.de (Paid)

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