Media-Saturn macht in Kaffee, 4 Mio Euro für MishiPay, Amazon bringt Wardrobe auch in Deutschland.

von Stephan Lamprecht am 25.September 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Media-Saturn: Als logischen Schritt in der Weiterentwicklung des Sortiments, sieht Florian Gietl, Deutschlandchef von Media-Markt und Saturn, den Einstieg des Unternehmens in das Kaffeegeschäft. Die Kunden können sich jedenfalls jetzt auch mit Bohnen von Bristot, Caffè Diemme, Caffè Veloce oder Schreyögg eindecken. Mit „Baristaclub“ bringt Media auch eine eigene Marke an den Start. Und, nein, die Meldung stammt nicht aus dem April.
handelsblatt.com

MishiPay: Das junge Unternehmen aus London steckt hinter den Lösungen für das Selfscanning bei MediaSaturn und Decathlon. Vorteil des Systems ist die verhältnismäßig einfache Integration in die bestehende technische Infrastruktur, verglichen mit den Investitionen in Systeme, die nach dem Prinzip von Amazon Go funktionieren oder Handscanner für die Kunden zur Verfügung stellen. Das Startup konnte sich jetzt eine Finanzierung über 4 Mio Euro sichern, an der sich u.a. American Express Ventures beteiligt hat.
eu-startups.com

Amazon: Es hat ein bisschen gedauert, aber nun führt Amazon seinen Modeservice „Prime Wardrobe“ auch in Deutschland ein. Zwei bis sechs Artikel können Prime-Mitglieder aus dem Modesortiment kostenlos nach Hause bestellen, um diese in Ruhe auszuprobieren. Innerhalb von sieben Tagen schicken sie kostenlos dann das zurück, was Ihnen nicht gefällt. Bezahlt werden nur die Stücke, die sie behalten wollen. „Prime Wardrobe“ gibt es bereits in den USA, Großbritannien und Japan.
fashionunited.de

Bon appétit: Die Metro fokussiert sich weiter auf die Gastronomie. Mit der neuen Lösung „Metro Chef Gourvenience“ bietet das Unternehmen den Betrieben Convenience-Produkte, die schnell und einfach in der Zubereitung sein sollen. Damit verspricht deren Einsatz eine gleichbleibende Qualität zu einem planbaren Preis. Es ist halt wie überall: So richtig gekocht wird immer weniger.
presseportal.de

Bilderkennung: In den USA kann der „Echo Show“ jetzt Haushaltsgegenstände und Lebensmittel erkennen, die vor die interne Kamera gehalten werden. Mit einem „Alexa, what’s in my hand?“ wird der Skill aktiviert. KI und Bilderkennung erklären dann, um was es sich handelt. Dabei geht es (zunächst) einmal nicht ums Verkaufen. Menschen mit einer starken Einschränkung des Sehvermögens soll damit geholfen werden.
techcrunch.com

– MITGEZÄHLT –

7000 Quadratmeter umfasst der neue Flagshipstore von Apple an der Fifth Avenue in New York. Durch den Umbau hat sich die Verkaufsfläche verdoppelt. Für die Architekten lag eine besondere Herausforderung darin, das Gebäude mit ausreichend Tageslicht zu versehen.
fastcompany.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Was die Handelslandschaft braucht, ist Mut zum Handeln. Jetzt und radikal. Jedes Unternehmen in dieser Branche muss sein gesamtes Geschäftsmodell auf den Prüfstand stellen und bereit sein, sein eigenes Geschäftsmodell jeden Tag töten und durch ein noch besseres ersetzen zu wollen.“

Rose-Bikes-CDO Marcus Diekmann hat auf der Online Marketing Konferenz (OMK) in Lüneburg einen Vortrag mit dem Titel ‚Mut oder Tschüss – erfolgreich Überleben im Handel der Zukunft‘ gehalten. Darin hat er von der digitalen Transformation nicht nur seines Unternehmens gesprochen.
absatzwirtschaft.de

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