Mobiler POS bei Dodenhof erfolgreich.

von Stephan Lamprecht am 19.November 2019 in News

Mit einer mobilen POS-Lösung gewinnt Dodenhof den Kampf gegen Warteschlangen. (Foto: CCV)

Zwar haben viele stationäre Händler angesichts der Online-Konkurrenz zu kämpfen. Aber das Ende des klassischen Point of Sale scheint noch in weiter Ferne. Die Kunden betonen in Umfragen regelmäßig, nicht auf das Einkaufen im Laden verzichten zu wollen. Und ehemalige Pure Player drängen auf die Flächen. Experten sind sich allerdings einig darüber, dass sich die Einkaufserfahrung für die Kunden verbessern muss. Für Dodenhof gehören mobile POS-Lösungen dazu.

Warteschlangen stehen auf der Liste der Ärgernisse der Kunden regelmäßig weit oben. Zugleich fordern die Konsumenten individuelle Beratung in den Geschäften, also eine Optimierung des Services. Beide Themen geht das Unternehmen Dodenhof in zwei seiner Shoppingzentren auf insgesamt 180.000 qm Fläche an. Hier wurden mobile POS-Lösungen in verschiedenen Ausbauvarianten ausgerollt.

Dabei wird ein Tablet direkt in den Verkauf einbezogen. Es ist aber nicht nur Arbeitsinstrument für den Verkäufer während der Kundenberatung. Direkt am aktuellen Standort im Laden können die Kunden damit in Kombination mit einem mobilen Terminal bezahlen. Das Einkaufserlebnis wird somit positiv gestaltet, denn der Kunde erhält eine individuelle Beratung und spart sich das Anstellen an einer Kasse.

Beteiligt an der Lösung sind die Partner CCV Deutschland (mobiles Terminal) und Aava Mobile (Tablets). Die Lösung selbst kann auch stationär eingesetzt werden. Inklusive aller Anschlüsse können Terminal, mobiler Drucker und Tablet so binnen 60 Minuten zu einer flexibel einsetzbaren stationäre Kassenstation umgerüstet werden. Das macht den Händler flexibler, wenn es um die Besetzung von zusätzlichen Verkaufsflächen oder Sonderaktionen geht.

Der mobile POS hat sich aus Sicht von Dodenhof gelohnt, denn damit wurden nach eigenen Angaben Wartezeiten der Kunden auf unter einer Minute reduziert. Und auch Kaufabbrüche gingen um 80% zurück.

Dirk Amtenbrink, Teamleiter POS-Systeme bei Dodenhof, erklärt: „Das erreichte Einsparpotential durch die Flexibilisierung der Kassenplätze als mPOS Angebot ist enorm und mehr als erfreulich. Gleichzeitig haben wir gesehen, dass eine hoch professionelle Ausrüstung unabdingbar ist. Den Bedürfnissen einer hochfrequentierten Kasse wird nur ein speziell entwickeltes Tablet gerecht. Seitens der IT-Infrastruktur ist eine sichere und reibungslose WLAN-Verbindung unerlässlich.“

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