Paydirekt bleibt in der Nische, Digitalisierung bei Hornbach, Zukunft des Handels in Leipzig zum Anfassen.

von Andre Schreiber am 01.November 2018 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Paydirekt: Das von der deutschen Kreditwirtschaft als Alternative zu PayPal positionierte Bezahlverfahren ist alles andere als eine Erfolgsgeschichte. Wie Heinz-Roger Dohms berichtet, werden damit gerade einmal 40.000 Bezahlvorgänge im Monat abgewickelt. Da offenbar keine der beteiligten Institutsgruppen bereit ist, mehr Geld ins Marketing zu stecken, stellt sich die Frage nach der Zukunft des Bezahldienstes.
finanz-szene.de

Hornbach: 70 Millionen Euro hat die Kette in diesem Jahr bereits in die Digitalisierung ihrer Baumärkte gesteckt. Zehn Prozent des Umsatzes wird inzwischen direkt oder indirekt online erwirtschaftet, wie Baumarkt-Chef Albrecht Hornbach in einem Interview verrät. Eine Erkenntnis lautet, dass man im E-Commerce im ersten Schritt nicht nachdenken dürfe, ob es sich sofort betriebswirtschaftlich rentiert.
etailment.de

Zukunft des Handels: In Leipzig können Interessierte vom 9. bis zum 17. November 2018 im Rahmen eines Reallabors Einblicke in die Zukunft des Handels gewinnen. Kleidung an einem virtuellen Avatar anprobieren, Möbelstücke mit Datenbrillen virtuell konfigurieren oder Informationen zu Produkten mit dem Smartphone direkt im Geschäft abrufen. Das alles kann auf der Erlebnisfläche im Karstadt Leipzig direkt ausprobiert werden.
l-iz.de

Schuhe24 steigt bei der B2B-Orderplattform „We want shoes“ mit 40 Prozent zu einem nicht genannten Betrag ein. Das Startup betreibt eine Plattform, auf der Mode- und Schuhhersteller ihre Kollektionen präsentieren und Händler die Produkte rund um die Uhr ordern können. Schuhe24 hat bereits 900 Filialen von Händlern angebunden, die so online präsent sind.
wiwo.de

Konsumententrends: Das Marktforschungsagentur Mintel hat sechs Verbrauchertrends identifiziert, die sich weltweit auf Branchen und Märkte auswirken werden. Dazu zählen u.a Wellness, das Überdenken des Verbrauchs von Kunststoffen, aber auch das Lernen noch im Erwachsenenalter.
fashionunited.de

– MITGEZÄHLT –

600 stationäre Händler bindet Zalando an seinen Online-Shop an. Die Ware wird dann direkt aus dem Laden heraus verschickt. Durch die Anbindung kann Zalando sein Sortiment erweitern, ohne die Ware selbst beschaffen zu müssen.
neuhandeln.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Outletcenter haben ein großes Zerstörungspotenzial, sie machen den stationären Handel kaputt. Diese Ansiedlungen im Umfeld von Städten wirken wie ein Brandbeschleuniger.“

Experte Gerrit Heinemann appelliert in einem Interview (einmal mehr) an den stationären Handel, sich auf Stärken zu besinnen, macht aber auch auf eine eher unterschätzte Gefahr aufmerksam.
wuv.de

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