Sportmarken24 kooperiert mit AboutYou, Colruyt investiert in Roboter, Amazon pusht Fresh in den USA.

von Stephan Lamprecht am 30.Oktober 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Sportmarken24: Die verbandsunabhängige Plattform kooperiert mit AboutYou und erschließt ihren Händlern damit einen neuen Vertriebskanal. Das erst 2018 gegründete Unternehmen will stationären Händlern die Möglichkeit bieten, einfach in den E-Commerce einzusteigen, um so Frequenzrückgänge auf der Fläche zu kompensieren. Die Angebote der Händler werden nicht nur auf der eigenen Plattform, sondern auch über Marktplätze eingestellt.
schuhmarkt-news.de

Colruyt: Die Supermarktkette aus Belgien hat eine Minderheitsbeteiligung am französischen Unternehmen Scallog erworben. Das Startup entwickelt Roboter für die Logistik. Die kleinen Modelle unterstützen die Mitarbeiter in Lagerhäusern während des Pickings von Bestellungen. Einige namhafte Unternehmen nutzen bereits die Roboter des 2013 gegründeten Unternehmen. Dazu zählen Airbus, Decathlon und L’Oréal. Über die finanziellen Details des Handels wurden keine Angaben gemacht.
retaildetail.eu

Amazon will in den USA ganz offenbar sein Angebot „Fresh“ vorantreiben. Die bisher erhobene Monatsgebühr von rund 15 Dollar entfällt. Mitglieder des Prime-Programms können sich somit kostenlos beliefern lassen. Allerdings nur, wenn sie Fresh bereits genutzt haben. Wer sich erstmals dafür interessiert, muss sich auf einer Warteliste eintragen, um eingeladen zu werden. Möglicherweise will Amazon so herausfinden, wo sich die Eröffnung eines neuen Liefergebiets lohnen könnte.
techcrunch.com

JD.com: Der große Rivale von Alibaba in China hat seinen ersten „5G-Logistik-Park“ eröffnet. Im Lagerhaus in Peking ist ein 5G-Netz aufgespannt, dass die Konnektivität von zahlreichen IoT-Komponenten herstellt. Die Sensoren sollen dabei helfen, jede Abweichung und jedes Problem beim Transport, etwa mit Lieferrobotern, in Echtzeit zu erkennen.
jdcorporateblog.com

Mobile Payment: Befindet sich das mobile Bezahlen noch in einer Nische? Oder ist es auf dem Weg zu Massenphänomen? Aktuell herrscht an Studien und Befragungen zum Thema kein Mangel. Dabei kommen sehr widersprüchliche Werte heraus. Mal nutzen 5 Prozent der Bundesbürger das mobile Payment, dann sind es wieder 35 Prozent. Heinz-Roger Dohms hat sich intensiv mit den Studien beschäftigt. Sein Fazit: Verlässliche Aussagen zu bekommen, ist schwierig.
finanz-szene.de

– MITGEZÄHLT –

9 Prozent der 4.500 befragten weiblichen Konsumenten gaben an, beim Einkauf von Beauty-Produkten auf Influencer zu hören. Deutlich wichtiger (37 Prozent) sind Empfehlungen von Freunden.
presseportal.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Ein bisschen quer zu unserer Ignoranz lagen seit Jahren die Meldungen aus Asien, wie dort inzwischen immer mehr Zahlungen auch über mobile Codes laufen – aber das haben wir weitgehend ignoriert. In Asien ist ja nun mal vieles anders.“

Kolumnist Peter Hogenkamp nimmt uns fast die Worte aus dem Mund. Er beschäftigt sich intensiv mit dem Einsatz von QR-Codes. Und die sind längst nicht so tot, wie manche Marketing-Verantwortliche denken.
horizont.net

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