WMF setzt auf ESL von Xplace, Rent the Runway hängt Klamotten in Hotelschrank, Konzept von „Co-op on the go“.

von Stephan Lamprecht am 06.Dezember 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

WMF hat seine 120 Ladengeschäfte mit elektronischen Etiketten (ESL) ausgestattet. Bis Dezember wurden so 100.000 Preisschilder am POS installiert. Verantwortlich dafür zeichnete das Unternehmen Xplace, das sich um die Installation der elektronischen Etiketten im laufenden Geschäftsbetrieb, einschließlich der Integration in die IT-Systeme der Shops sowie die Anbindung an das Warenwirtschaftssystem kümmerte.
xplace-group.com

Rent the Runway: Der Anbieter für Mode zum Mieten kooperiert mit der Kette „W Hotels“. Während der Zimmerbuchung in ausgewählten Hotels können sich die Gäste auch gleich eines von vier Outfits aussuchen. Die Kleidungsstücke hängen dann bei der Anreise bereits im Schrank. Nach Gebrauch werden sie dann einfach an der Rezeption wieder abgegeben. Der Service kostet 69 Dollar.
prnewswire.com

Co-op: Hungrig sollten Sie nicht sein, wenn Sie sich die Reportage von Peer Schader ansehen, der sich in London in einem Laden des Formats „Co-op On the Go“ umgesehen hat. Denn hier gibt es alles, was für Frühstück, Mittag- und Abendessen so gebraucht wird. Dabei folgt der Store einer einfachen Aufteilung. Auf der einen Seite gibt es Lebensmittel und Snacks zum sofortigen Verzehr, auf der anderen Seite Essen für später.
supermarktblog.com

Neiman Marcus: Einen beheizbaren Rasierer, smarten Backofen oder eine AR-Drone in Ruhe kennenlernen? Das geht jetzt bei Neiman Marcus in San Francisco. Die Luxus-Gadgets werden in einem eigenen Shopbereich in aller Ruhe von Fachberatern vorgestellt und können auch soweit möglich vor Ort ausprobiert werden. Verantwortlich für das Spektakel ist das Unternehmen Smartech, das auch bereits mit Selfridges in London und Jelmoli in Zürich zusammenarbeitet.
wwd.com, linkedin.com

America Today: Der Händler für vom College-Style inspirierte Mode hat in seinen Stores (70 Filialen in den Niederlanden, Belgien und Deutschland) auf neue RFID-Etiketten umgestellt. Diese enthalten auch einen QR-Code auf Basis des Digital-Link-Standards von GS1. Der Code kann nicht nur von handelsüblichen POS-Scannern, sondern auch von Smartphones gelesen werden, um weitere Infos zum Produkt anzuzeigen oder in den Webshop zu leiten. Ausrüster für die neuen Etiketten ist Checkpoint Systems.
checkpointsystems.com

– MITGEZÄHLT –

27 Prozent mehr Neukunden gegenüber dem Vorjahr erfreuen Otto. Der Black Friday war nach Angaben des Unternehmens auch der trafficstärkste Tag in der Geschichte des Unternehmens. Eingekauft haben die Kunden am häufigsten Fernseher, Kopfhörer und Notebooks.
otto.de

– DA WAR NOCH WAS –

„In vielen Geschäften erwartet die Kundschaft heute keinen Kassenbon. Während der Handel über die Reduzierung von Papierbons nachdenkt, sorgt die Politik nun für noch mehr Müll.“

EHI-Geschäftsführer Michael Gerling kritisiert die Belegausgabepflicht, die das neue Kassengesetz vorschreibt und die für jede Transaktion gilt. Auch dort, wo es die Kunden bisher nicht erwarten, wie beispielsweise Bäckereien.
ehi.org

– HINGEHEN –

Events der nächsten Wochen: MORE Mobile Meetup Hamburg (11.12., Hamburg)
locationinsider.de – weitere Termine im Überblick

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