Amazon mit Partner für Lieferdienst, Zalando bringt aus Berliner Adidas-Store, Boots rüstet Läden mit iPads aus.

von Angela Kreß am 24.Juni 2016 in News

– L-BUSINESS –

Amazon holt für seinen Lebensmittel-Lieferdienst Prime Now die Partner an Bord: Obst und Gemüse kommt von Univeg, Tiefkühl- und Frische-Artikel vom Kieler Handelshaus Bartels-Langness. Außerdem arbeitet Amazon auch mit dem Convenience-Hersteller Natsu und dem Getränkehändler-Verbund GPC & C zusammen.
etailment.de, lebensmittelzeitung.net (kostenpflichtig)

Zalando liefert aus Berliner Adidas-Store: Kunden des Ladens in der Tauentzienstraße erhalten ihre Waren via Zalando ZipCart am selben Tag. Bei Bestellung bis 15 Uhr bringt der Onlinehändler die Artikel zwischen 19 und 21 Uhr.
etailment.de

Boots rüstet Mitarbeiter mit 3.700 iPads aus: Die Mitarbeiter der britischen Drogeriekette informieren so Kunden via App „Sales Assist“ über Produkte und Services. Die App wurde in Kooperation mit IBM entwickelt.
ibm.com

– L-NUMBER –

Ganze 41 Mal haben Kunden im Web bei Buchhandel.de bestellt – in 14 Monaten. Dabei hatte die Seite ua. mit Spiegel Online kooperiert, die rund 22.000 interessierte Kunden der Buch-Bestsellerlisten auf den Webshop weitergeleitet hat. Es gebe wohl „Optimierungspotenzial“, meint Spiegel-Online-Geschäftsführer Jesper Doub. Die völlig erfolglose Plattform soll aber – wohl aus politischen Gründen – erhalten werden.
buchreport.de

– L-QUOTE –

„Die meisten Händler denken noch, mobile ist einfach eine Verlängerung des Internets. Aber das ist ist es nicht. Wenn man so denkt, stellt man eine lieblose App her, bei der man Kunden eher verliert statt sie zu behalten.“

Raj Aggarwal von Localytics glaubt, dass viele Einzelhändler immer noch mit der mobilen Welt kämpfen.
retaildive.com

– L-TRENDS –

Digitalisierung könnte im Handel künftig unumgänglich werden. Viele Händler stehen immer noch am Anfang einer Multi-Channel-Lösung. Immerhin 85% der Händler vertreiben ihre Ware schon jetzt (auch) online. so eine Studie von ECC Köln und plentymarkets. Die Händler halten sich vor allem wegen fehlendem technischen Verständnis oder den hohen Kosten zurück.
plentymarkets.eu

Virtuelle Produktregale können das stationäre Angebot sinnvoll ergänzen. Sie bieten den Nutzern einen Mehrwert, wenn sie über das Produktangebot vor Ort hinausgehen und übersichtlich sind. Auch im stationären Handel kann der Einsatz digitaler Medien ein erweitertes Produktsortiment darstellen, ohne dass dafür Ausstellungsflächen benötigt werden.
ifhkoeln.de

Eddystone-Beacon ist nutzerfreundlicher, weil der Nutzer im Gegensatz zu Apples iBeacon keine App runterladen muss. So werden künftig auch Proximity-Marketing-Kampagnen besser ankommen, weil dafür auf dem Smartphone nur ein Webbrowser nötig ist.
marketingtechnews.net

Führungskräfte in Deutschland haben große Defizite im Bereich der Digitalisierung. Auch in Unternehmen mit guten technischen Voraussetzungen würden diese häufig nicht effizient genutzt.
ibusiness.de

– L-QUOTE –

„Die Zeitfenster, die die Auftraggeber anbieten, werden immer knapper. Da wird etwas vorgegeben und das soll dann mit allen anderen Gütern nachgemacht werden.“

Johannes Röhr vom Bundesverband Möbelspedition und Logistik kritisiert die hohen Ansprüche der Kunden, die wohl u.a. von den Blitzlieferungen von Amazon verwöhnt sind.
retaildive.com

– L-DATES –

Events der nächsten 14 Tage: 5.7.2016 – 6.7.2016, Köln: Exploring Retail ’16
locationinsider.de – weitere Termine im Überblick

– L-FUN –

Klamottenkomplimente: Modeblogger werben in einem Video für mehr Toleranz und weniger Kritik an dem wohl oft nicht nachvollziehbaren Styling anderer. Der Aufruf zur Verständnisoffensive „SaySomethingNice“ kommt witzigerweise von Amazon. Man darf also gespannt sein, welche verrückten Kleidchen dort bald bestellt werden.
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