Walmart will Drohnen einsetzen, SportScheck eröffnet digitalisierte Filiale, Aufregung um Apple Pay-Logo.

von Christian Bach am 27.Oktober 2015 in Kurzmeldungen

– L-BUSINESS –

Walmart will Drohnen für Lieferungen, Abholungen und Warenhaus-Inventuren einsetzen, berichtet Reuters. Der US-Einzelhändler hat dafür eine entsprechende Genehmigung bei der US-Luftfahrtbehörde FAA beantragt. Walmart hat in den vergangenen Monaten bereits mit Drohnen herumexperimentiert – bisher allerdings nur in geschlossenen Räumen. Erst im Mai hat Amazon ein Patent für seine Lieferdrohne beantragt.
reuters.comnytimes.com

SportScheck eröffnet eine digitalisierte Filiale in Aachen. Der Sportartikel-Händler stattet seine Mitarbeiter mit Tablets aus, mit denen sie Bestände im Online-Shop abfragen und Produkte nachordern können. Der Multichannel-Allrounder schickt seinen Kunden zudem Beacon-basierte Angebote über die Barcoo-App zu und bietet u.a. taggleiche Lieferungen und Mobile Payment an.
neuhandeln.de

Apple integriert in seinem Kartendienst vorübergehend einen Apple-Pay-Button bei deutschen Starbucks-Filialen. Mittlerweile ist das Logo wieder verschwunden, die Hysterie über einen baldigen Deutschland-Start des Apple-Bezahldienstes aber bleibt. Weil das Logo parallel in etlichen weiteren Ländern aufgetaucht ist, dürfte es sich wohl um ein Versehen handeln.
heise.demacerkopf.de

Amazon lässt Echo nun auch nach lokalen Unternehmen suchen. Das kleine Gerät des E-Commerce-Riese greift dafür auf die Suche von Yelp zurück. Dadurch können Echo-Besitzer per Sprachsteuerung auch nach Händlern oder Restaurants in ihrer Umgebung suchen lassen.
mashable.com, internetworld.de

Shoe Carnival will die visuelle Suche einführen. Dafür will der US-Schuhhändler eine neue Funktion für seine iOS– und Android-App starten. Nutzer der Anwendung sollen Schuhe fotografieren und so nach dem Modell im Sortiment von Shoe Carnival suchen können. Das Unternehmen hat bereits einen Test mit einer Mobile Wallet und Beacons durchgeführt.
shoecarnival.commobilecommercedaily.com

Hyph will standortbasierte Angebote an potenzielle Kunden übermitteln. Das Brandenburger Startup hat eine iOS-App entwickelt, welche Unternehmer wie z.B. Händler nutzen können, um ihren Besuchern Informationen und News in Echtzeit aufs Smartphone zu schicken. Eine Android-Version soll bald folgen.
hyph.me via deutsche-startups.de

– L-PEOPLE –

Oliver Bohl wird neues Vorstandsmitglied bei der Location Based Marketing Association (LBMA). Bohl ist Head of Digital Business Development bei Payback.
thelbma.org

– L-NUMBER –

61 Prozent der Smartphone-Nutzer aus den USA kaufen Produkte eher bei einer mobilen Webseite oder einer App, wenn diese standortbasierte Informationen nutzt, so eine Google-Studie. 71 Prozent haben bereits einen Filialfinder genutzt, um ein Restaurant, Mode- oder Elektronik-Geschäft zu finden.
thinkwithgoogle.com

– L-QUOTE –

„Ich war das stressige Einkaufen nach Feierabend leid.“

Sebastian Esser von Home eat Home über den Grund, einen Online-Abholdienst für Kochtaschen zu gründen.
deutsche-startups.de

– L-TRENDS –

Online in den Laden: Immerhin 41 Prozent der befragten Onlinehändler liefern ihre Produkte auch an ein eigenes, stationäres Ladengeschäft, so die EHI-Befragung „Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce 2015“ unter 134 Onlinehändlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. 57 Prozent bieten auch den Versand an Pickup-Stationen wie die DHL-Paketstation an.
ehi.org

Mobile Payment boomt: Die Anzahl der US-Nutzer mobiler Bezahllösungen soll sich bis zum Jahr 2016 verdreifachen, zeigt eine Studie von eMarketer. Demnach werden kommendes Jahr fast 20 Prozent der Smartphone-User aus den USA mobil zahlen.
emarketer.com

Mobile im Handel: 56 Prozent der US-Mütter recherchieren Preise beim Shoppen im Laden – vor einem Jahr waren es 14 Prozent weniger, so der „BabyCenter U.S. Mobile Mom 2015 Report“. 58 Prozent der Befragten nutzen einer Händler-App (+ 14 Prozent) und 61 Prozent verwenden mobile Coupons (+ 13 Prozent).
babycenter.comgeomarketing.com

Kostenloser Versand: Razorfish schätzt, dass rund 60 Prozent der Online-Bestellungen in den USA kostenlos verschickt werden. Diese Quote soll in Zukunft sogar noch weiter steigen. Viele Händler versuchen Kunden aber auch mit Omnichannel-Services wie Click & Collect und Same Day Delivery anzulocken.
mobilecommercedaily.com

Kleine Unternehmen benötigen große Datenmengen, so Noah Elkin vom Street Fight Mag. Denn nur durch die Analyse von Big Data könnten Händler das Kaufverhalten ihrer Kunden verstehen und darauf wiederum reagieren.
streetfightmag.com

– L-FUN –

Adresse adé: Das US-Startup Shyp will Postadressen überflüssig machen und durch einen einfachen Usernamen ersetzen. Zahlendreher bei der Hausnummer oder Postleitzahl sollen so vermieden werden. Die Briefmarke muss trotzdem drauf.
thenextweb.com

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