Ausnahmsweise kein Apple-Produkt: I-bring liefert Produkte zum Wunschtermin nach Hause.

von Christian Bach am 02.Oktober 2014 in News

irbing logoAlles eine Frage des Geldes: Ein Startup aus Sachsen-Anhalt namens i-bring bietet seit diesem Sommer einen taggleichen Liefer- und Abhol-Service in Magdeburg. I-bring will seinen Kunden die kleinen aber oft zeitraubenden Wege ersparen und bietet einen Lieferservice mit garantierter Lieferung innerhalb eines von Kunden gewünschten Zeitfensters an. Diese Kosten richten sich u.a. nach der Menge der gelieferten Waren. Auch kleine Botendienste wie die Mitnahme der Wäsche zur Wäscherei oder die Pfandrückgabe erledigt das Unternehmen. Bisher arbeitet i-bring mit einigen regionalen Partnern zusammen, darunter sind Getränkewelt, das Maritim Hotel Magdeburg, Wobau, Biolounge und die Ratsapotheke Magdeburg. „Unser Ziel ist es spätestens zum Ende des Jahres auch in weiteren Städten – wie Hannover, München – den Service anzubieten“, heißt es auf der Webseite. Die Lieferung wird innerhalb von vier Stunden garantiert, jede weitere zeitliche Eingrenzung kostet 1 Euro mehr. Wenn Kunden ihren Einkauf wirklich auf den Punkt gebracht haben wollen, wie der Service wirbt, kostet die Lieferung 3 Euro mehr. „Mit i-bring erhalten Sie alles zu Ihrem Wunschtermin“, so das Motto – also alles nur eine Frage des Geldes. I-bring informiert die Empfänger jeweils rund 30 Minuten vorher über den voraussichtlichen Lieferzeitpunkt. Die Nutzer müssen entsprechend nicht einmal in ihren eigenen vier Wänden sein, wenn sie es in der halben Stunde nach Hause schaffen. Ist der Zeitpunkt nicht zu schaffen, genügt eine Informationen an den Lieferanten – eine spätere Zustellung kann direkt ausgemacht werden.

ibring app raumDie i-bring-Mitarbeiter nehmen z.B. auch Wäsche zur Reinigung mit – natürlich gegen einen Aufpreis. Die Vorteile für den Same-Day-Delivery-Service liegen jedoch auf der Hand: Nutzer sparen Zeit, und haben bestenfalls selbst weniger Stress. Autofahrer müssten eventuell einen Parkschein und Spritkosten mit einkalkulieren, Bahnfahrer einen Fahrschein ziehen, will das Unternehmen die nicht geringen Kosten relativieren. Liegt die eigene Wohnung nicht im Liefergebiet, bringt das Startup Produkte ebenso an den Arbeitsplatz. Neben den täglichen Einkäufen, liefert i-bring auch größere Gegenstände, wie Möbel. Auch hier gilt: User können jederzeit online einsehen, wo sich der Fahrer befindet und wann er ungefähr eintrifft. Kunden stationärer Geschäfte können das i-bring-Fahrzeug anhalten, um sich die Einkäufe anliefern zu lassen. Jede Tüte kostet jedoch mindestens 1 Euro. Die Idee scheint durchdacht zu sein. Es ist jedoch fraglich, ob sich in Sachsen-Anhalts Hauptstadt genug Nutzer finden, die bereit sind für die Lieferung ihrer Produkte in die Tasche zu greifen. Denn Same-Day-Delivery-Service kann lokalen Händlern mit Sicherheit helfen, nur müssen die Kunden auch das nötige Kleingeld dafür übrig haben.

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