Ceconomy mit 18,8 Prozent Plus, Klarna startet Live-Einkaufsberatung, Riesenparty bei Oberpollinger.

von Florian Treiß am 13.Mai 2022 in News

Liebe Leserinnen & Leser,

Tchibo bietet in seinem Onlineshop neuerdings auch Elektroboote an. Für das „Leines 560 Comfort“ zahlen Tchibo-Kunden schlappe 29.900 Euro,  ein „exklusiver Preisvorteil“ von 5400 Euro gegenüber dem regulären Preis. Der Fachdienst „W&V“ sieht darin mit zwinkerndem Auge „Bootox“ für Tchibo. Was es Neues von Ceconomy, Oberpollinger und Zara gibt: mehr in unserem Newsletter.

Ein schönes Wochenende, Ihr Florian Treiß

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Ceconomy mit 18,8 Prozent Plus, Klarna startet Live-Einkaufsberatung, Drohne transportiert Säuglingsnahrung

Der MediaMarktSaturn-Konzern Ceconomy hat im vergangenen Quartal seinen Umsatz deutlich um 18,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert auf 5,0 Milliarden Euro. Anders als im Vorjahreszeitraum waren dabei die Filialen nicht mehr von Corona-Lockdowns betroffen und das stationäre Geschäft erholte sich deutlich. Dafür ging der Online-Umsatz massiv zurück, von 2,1 Milliarden Euro im Vorjahresquartal auf nun nur noch 1,3 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anteil am Gesamtumsatz von 25,3 Prozent. Vor drei Jahren, also dem Vergleichszeitraum vor der Corona-Pandemie, hatte der Online-Anteil aber erst bei 13,9 Prozent gelegen.

Der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna macht einen deutlich Sprung nach vorn auf seinem Weg zur Shopping-Plattform: Vom Unternehmen selbst als „Virtual Shopping“ bezeichnet, ermöglicht Klarna es teilnehmenden Händlern und Marken, Kund*innen mittels Live-Chats und Videoanrufen direkt aus dem Geschäft heraus zu beraten. Das funktioniert über eine neue Klarna-Store-App für Händler und Marken. Zum Auftakt sind schon 300 Unternehmen dabei, u.a. Levi’s und Hugo Boss. Die Markteinführung baut auf der erfolgreichen Übernahme von Hero im vergangenen Jahr auf, einer Social-Shopping-Plattform mit virtuellen Einkaufsdiensten.

Was wurde in den letzten Jahren alles über Lieferungen per Drohne geschrieben, doch noch hat sich das Thema nicht durchgesetzt. Ein dennoch spannender Versuch fand nun in Düsseldorf statt: An der Universitätsklinik  transportierte eine Drohne erstmalig eine Nährstofflösung für ein Frühchen von der Zentralapotheke hin zu einer Station der Kinderklinik. Viele andere Teile der Uniklinik sind mit einem Rohrpostsystem untereinander verbunden, doch die Kinderklinik hängt nicht an diesem Verbund. Also wären Drohnen ein idealer Weg, um dringende Lieferungen kleiner Mengen schnell zu transportieren, wie die „Rheinische Post“ berichtet. Versuchspartner ist der Mobilfunker Vodafone.

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Nur noch zwei Wochen zum Frühbucherpreis: Im mobilbranche.de-Workshop „Innovation der neuen Generation“ wird Laurent Burdin (Space and Lemon Innovations) am 28. Juni in Berlin mit den Teilnehmern eine Produkt-Innovation mit einer neuen, pragmatischen und spannenden Methode der neuen Generation bauen: Mosaic Canvas.
Weitere Infos & Anmeldung hier!

Riesenparty bei Oberpollinger, Zara führt Retouren-Gebühr ein, Shopdaheim testet neue Funktionen

Rund 2.000 geladene Gäste aus Show, Wirtschaft und Politik haben am Mittwochabend im Luxuskaufhaus Oberpollinger in München auf zwei Stockwerken die neuen „Fashion Floors“ für Damen und Herren (gesamt 10 000 qm) bei einem „Grand Opening“ eingeweiht und dort abgefeiert. Eigentümer René Benko ließ sich die Sause nicht entgehen und sagte laut „Süddeutsche“-Bericht: „Hier kann man sehen, wie ein führendes Luxuskaufhaus in Deutschland heute aussieht.“ Insgesamt haben Benko und Partner rund 500 Millionen Euro in die Erneuerung von Oberpollinger und seinen Schwesterhäusern KaDeWe in Berlin und Alsterhaus in Hamburg investiert, so ein Bericht der „Bild“ (inklusive bunter Fotostrecke).

Der spanische Modehändler Zara führt eine Gebühr für Retouren von Online-Bestellungen ein. Retouren für Bestellungen, die nach dem 26.4.2022 aufgegeben worden sind, werden mit 1,95 Euro berechnet. Diese Kosten werden von der Erstattungssumme der Rücksendung abgezogen. Eine kostenlose Rückgabe ist aber in Zara-Filialen möglich, soweit die entsprechende Filiale Produkte aus dem Segment des Artikels führt. Damit bricht Zara mit einer Tradition im Online-Modehandel, bei der Kund*innen ihr zur Hause zur Anprobekabine machen und Retouren grundsätzlich kostenlos sind.

Die Onlineplattform Shopdaheim wurde zu Beginn der Corona-Krise von den Buchhändlern Thalia Mayersche und Osiander mit dem Ziel gegründet, den lokalen Handel nachhaltig zu stärken. Gab es bisher schon Funktionen wie digitale Terminvereinbarung, persönliche Beratungen via Video- und Chat-Funktion oder individuelle Händler-Newsletter, so testet Shopdaheim nun zusammen mit dem Logistiker Fiege in Düsseldorf zwei Monate lang einen Online-Shopping-Service. Kund*innen können dabei Ware online per Paypal bezahlen und noch am selben Tag nach Hause geliefert bekommen. Beteiligt am Projekt sind auch Shipcloud und der Same-Day-Abhol- und Premium-Kurierdienst von Angel.

Interaktive Retailszenarien von Diebold Nixdorf, Gebrauchte Rolltreppen von Galeria

Bei der Retail-Leitmesse EuroCIS (31. Mai bis 2. Juni in Düsseldorf) will Aussteller Diebold Nixdorf zahlreiche interaktive Retailszenarien zeigen. Zu den Highlights des diesjährigen Storevolution-Programms von Diebold Nixdorf auf der EuroCIS gehören unter anderem Self-Service-Erweiterungskonzepte wie Vynamic Smart Vision | Age Verification (siehe Bild) für die KI-basierte Altersverifizierung beim Kauf von altersbeschränken Waren, oder Vynamic Smart Vision | Fresh Produce Recognition für die automatische und barcodefreie Erkennung von frischem Obst oder Gemüse. Was das Unternehmen sonst noch vorstellen will, zeigt diese Pressemitteilung.

Und auch das noch: Bevor die ehemalige Galeria Kaufhof in Osnabrück zum „Osnabrücker Ding“ mit Co-Working, Universitätsräumen, Gastronomie, Einzelhandel und Pop-Up-Stores umgebaut wird, werden nun wieder verwendbare Baustoffe aus dem Gebäude verkauft. Concular heißt das Unternehmen aus Stuttgart, das für die Vermittlung der Baustoffe beauftragt wurde. Aus dem ehemaligen Kaufhof-Gebäude stehen so zum Beispiel Eingangstüren, Fluchtwegschilder, Rolltreppen oder auch Badezimmerutensilien wie Waschbecken, Urinale und Seifenspender zum Verkauf, wie die örtliche Online-Zeitung „Hase-Post“ berichtet. Einen Überblick über die Materialien und Preise gibt’s hier, so liegt die Verhandlungsbasis pro Rolltreppe bei 37.500 Euro.

Veranstaltungstipps

Immer freitags empfehlen wir Ihnen an dieser Stelle spannende Veranstaltungen für Händlerinnen und Händler. Unsere aktuellen Tipps:

Weitere Veranstaltungen finden Sie in unserem Eventkalender.

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