Dänisches Bettenlager investiert 52 Mio Euro in ESL, Walmart übernimmt Adtech-Startup, Galeries Lafayette steigt in Secondhand-Mode ein.

von Stephan Lamprecht am 12.April 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Electronic Shelf Labels: Die Kette „Dänisches Bettenlager“ investiert insgesamt rund 52 Mio. Euro in die Umstellung auf elektronische Preisschilder für sein gut 4.000 Produkte umfassendes Sortiment. Die Etiketten stammen von Marktführer SES imagotag, die Experten von umdasch haben dafür eigens eine Schnittstellen-Software entwickelt.
stores-shops.de

Walmart: Einen stetig wachsenden Teil seines Umsatzes erzielt Amazon inzwischen durch die Schaltung von Anzeigen auf seinen Seiten. Und auch dort will Walmart angreifen. Um die wöchentlich 160 Millionen Besucher von Stores und Websites besser mit Anzeigen zu erreichen, hat der Konzern das Startup Polymorph für einen nicht genannten Preis übernommen. Die Technologie ermöglicht die Anpassung der Anzeigen auf das Einkaufsverhalten.
walmart.com

Galeries Lafayette: Die französische Luxus-Kaufhauskette will auch am lukrativen Markt mit Secondhand-Mode partizipieren. Dazu wurde in Kooperation mit dem Startup Place2Swap eine eigene Plattform geschaffen, die Online- und Offline-Welt verzahnt.
fashionunited.de

Kooperation: In der angespannten Situation für stationäre Händler von Elektroartikeln finden sich auch überraschende Lösungen. So werden die beiden Verbundgruppen Euronics und Expert ab 2021 ihre Frühjahrsmessen in Berlin zusammenlegen. Es wird zunächst getrennt konferiert, aber gemeinsam ausgestellt. Das gilt zumindest für die Partner aus Dienstleistung und Industrie.
presseportal.de

China: Die chinesische Metropolen Beijing, Shenzhen und Shanghai sind unter den weltweiten Top 10 der Innovation Hubs. Vier der zehn profitabelsten iOS Apps in 2018 stammen aus China. Und WeChat, die populärste App in China, hat für die Reichweite von 100 Mio Menschen nur 1,5 Jahre benötigt. Stephan Tromp, stellvertretender HDE-Hauptgeschäftsführer, erklärt, warum der Handel China genau beobachten sollte.
handel4punkt0.de

– Anzeige –

WeChat-Workshop am 14. Mai 2019 in Berlin: Chinas Messenger Nr. 1 wird immer mehr zum Schweizer Taschenmesser und macht zunehmend Websites und Apps überflüssig. WeChat-Experte Sven Spöde bringt frische Eindrücke aus China mit (siehe auch hier im Video) und brainstormt zusammen mit den Teilnehmern, wie sich in so einer Umgebung Geschäftsmodelle und Marketing umsetzen lassen.
Anmeldung nur noch bis Sonntag zum Frühbucherpreis!

– MITGEZÄHLT –

50.000 Lieferungen in Großbritannien meldet Starship Technologies, der Hersteller der kleinen autonomen Lieferroboter.
internetretailing.net

– DA WAR NOCH WAS –

„Die Unternehmen tun so, als ob sie die einzige Branche wären, die Veränderungen durch Digitalisierung einfach aussitzen und ihr jahrzehntelang erfolgreiches Geschäftsmodell in die Zukunft fortschreiben könnte.“

Florian Kolf kommentiert das Zögern der Discounter gegenüber dem Thema E-Food. Klaus Gering, Herrscher über Lidl und Kaufland, hatte jüngst verkündet, dass Digitalexperten Nerds seien, die ‘zum Lachen in den Keller gehen’ und die am liebsten ein Putting-Green in ihrem Büro haben. Womit wohl alles gesagt ist.
handelsblatt.com

– HINGEHEN –

Events der nächsten Wochen: OMR Festival 2019 (7.5.–8.5., Hamburg) +++ WeChat: Wie Marketing und E-Commerce in einer Welt ohne Apps und Websites funktioniert (14.5., Berlin) locationinsider.de – weitere Termine im Überblick

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