EHI-Studie zu E-Food, Microsoft arbeitet an Technik für kassenlose Läden, B2B-Commerce als Chance für den Handel.

von Andre Schreiber am 14.Juni 2018 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

E-Food: Die neue Studie “Lebensmittel E-Commerce 2018” vom EHI bestätigt das Nischendasein von Lebensmittelbringdiensten in Deutschland. Sie zeigt aber auch, dass das Kundenverhalten in anderen Ländern bereits deutlich anders ist. Obwohl Großbritannien rund 17 Mio weniger Einwohner hat, wird hier bereits doppelt so viel Umsatz mit E-Food gemacht. Die Studie analysiert die 15 umsatzstärksten Lebensmittel-Onlineshops in zehn Ländern.
ehi-shop.de

Microsoft arbeitet offenbar an einer Technologie für kassenlose Läden. Wie verschiedene Medienberichte vermelden, soll der Softwarekonzern diese Technologie auch bereits großen Händlern in den USA (Walmart) angedient haben. Derzeit ist nicht bekannt, was die Basis für die Warenerkennung bildet. Höchstwahrscheinlich dürfte es sich allerdings um den Sensor “Kinect” in Kombination mit der Azure-Cloud handeln.
reuters.com

B2B: Beim Thema Digital Commerce haben die meisten Händler den Endkunden fest im Blick. Dabei wird das Segment der Firmenkunden nach Ansicht von Gerrit Heinemann sträflich vernachlässigt. Und dieser Kuchen ist längst nicht verteilt. Zwar gibt es mit EDI seit den 90er Jahren elektronische Beschaffung. Doch das können sich nur Großkonzerne leisten. Der Mittelstand sucht nach Alternativen. Deswegen bietet sich Händlern hier ein attraktiver Markt.
internetworld.de

Loadbee: Das junge IT-Unternehmen macht aktuell viel von sich reden. Das Start-up hat eine Lösung entwickelt, mit der Marken und Händler aufbereitete Informationen an alle POS verteilen können. Nachdem Einstieg von Miele als Investor kommt mit Klaus Wartlik nun ein erfahrener Manager mit an Bord. Er wird als “Chief Sales Office” die Vertrieb- und Marketingaktivitäten des Unternehmens verantworten. Wartlik war u.a. für den Werkzeughersteller Fein und Autobauer Porsche tätig.
moebelkultur.de

Amazon hat auf seinem Marktplatz die Konten von 500 Händlern gesperrt, die Waren aus China verkauften. Der Warenbestand der betroffenen Händler wurde eingefroren. Hintergrund waren Auskunftsersuchen des Finanzamts Berlin-Neukölln. Hier müssen sich Firmen registrieren, die Produkte aus China in Deutschland verkaufen. Das haben die verdächtigen Händler nicht getan und sich damit die Umsatzsteuer gespart.
sueddeutsche.de

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Die digitale Angebotskommunikation ist äußerst vielfältig und deckt Bereiche wie z.B. Händler-eigene Apps, digitale Prospektportale, Videowerbung oder Mobile Couponing ab. Im Vorfeld der Mobile in Retail Conference (16. bis 17.10.2018 in Berlin) zeigt GS1 Germany gemeinsam mit Location Insider in einem neuen Whitepaper, wie Händler und Hersteller von verschiedenen Varianten der digitalen Angebotskommunikation profitieren können.
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– MITGEZÄHLT –

20 Prozent größere Warenkorbwerte konnte Galeria Kaufhof durch Paketbeilagen erreichen. Dabei setzte das Unternehmen auf Kooperation mit dem Startup Adnymics aus München. Und das mit Erfolg. Die Konversionsrate der Beileger liegt bei durchschnittlich mehr als 6 Prozent.
shopanbieter.de

– DA WAR NOCH WAS –

“Wir sind schon zu spät, da können wir nicht auch noch langsam sein.”

Oliver Breitfeld von der Firma Dodenhof zum Einstieg seines Unternehmens in den E-Commerce.
twitter.com

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