kaufDA auf der Apple Watch: Location ist der neue Cookie.

von Christian Bach am 27.April 2015 in News, Trends & Analysen

P1020600Wearable First: kaufDA ist pünktlich zum Start der Apple Watch auch selbst mit einer eigenen App auf der Smartwatch des iPhones-Bauers vertreten. Im Rahmen einer Händlerveranstaltung gewährte das Berliner Unternehmen Händlern Einblicke hinter die Kulissen. Marc Biadacz, Direktor Geschäftsbeziehungen bei kaufDA, führte die Teilnehmer bei einem Rundgang unter dem Motto „Forschungsreise“ durch die Büroräume am Hauptsitz an der Warschauer Straße in Berlin. Eines der Highlights war die Apple Watch, die die Teilnehmer bestaunen und auch ausprobieren konnten – natürlich inklusive der angepassten kaufDA-App.

Ein Highlight: Die Apple Watch

Marc Biadacz ist Direktor Geschäftsbeziehungen bei kaufDA.

Marc Biadacz ist Direktor Geschäftsbeziehungen bei kaufDA.

Die Teilnehmer konnten damit schon am ersten Verkaufstag die Sportversion der Smartwatch des iPhone-Bauers in den Händen halten. Die Bedienung ist einfach und läuft flüssig, aber die meisten Funktionen sind ohne iPhone nicht verfügbar. Das macht die Apple Watch teilweise nutzlos. Ist diese aber mit dem Smartphone verbunden, zeigt sie über die kaufDA-App z.B. die nächsten Handelsfilialen, ihre Öffnungszeiten und Prospekte an.

Nach diesem Kurztest der Apple Watch stellten einige kaufDA-Manager ihre Abteilungen, Aufgaben und Ziele vor. Judy Reuscher, leitende Produktmanagerin, schätzt standortbasierte Dienste als wichtiger denn je ein: „Location ist der neue Cookie“.

Vorträge: Alles andere als langweilig

P1020616„Der aktive User steht bei uns im Mittelpunkt“, sagte Daniel Schmidt, Teamleiter Kundenbindung Mobil. Was wie eine Floskel klingt, ist bei kaufDA aber ein klares Ziel. Denn nur wenn die App heruntergeladen und tatsächlich genutzt wird, erreichen die Händler mit ihren Prospekten potenzielle Kunden. Redaktionsleiter Mike Ludwig ist dafür verantwortlich, Nutzer zu akquirieren, sie zu aktivieren und auch zu reaktivieren.

Die Bonial-Group hat den Konkurrenten MeinProspekt im Juli 2014 für eine nicht genannte Summe übernommen. Damals hatten einige kaufDA-Kunden Bedenken, dass viele User beide Plattformen nutzen. Überschneidungen hätten das eigene Geschäftsmodell kannibalisiert. Eine Untersuchung ergab aber, dass nur 7 Prozent der Nutzer tatsächlich zweigleisig gefahren sind, wie Benjamin Grischkat (Leiter Traffic Management) erklärte. Inzwischen ist das Berliner Unternehmen übrigens in sieben Ländern aktiv, sagte wiederum Mike Ludwig. Dabei beschäftigt Bonial insgesamt 320 Mitarbeiter – 200 davon allein in Deutschland. In den Staaten bietet kaufDA seine Prospekte-Plattform unter dem Namen Retale an und wächst eigenen Angaben zufolge sechs Mal schneller als hierzulande.

Weitere Fotos von dem kaufDA-Event finden Sie in unserer Bildergalerie.


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