Lokaler Handel in Sachen Mode längst nicht abgeschrieben.

von Julian Heck am 11.August 2014 in News

Einkauf Shopping _shutterstock_209590498Online und Offline: Kleidung, Schuhe und Accessoires kaufen die Deutschen sowohl online als auch in stationären Geschäften. 51 Prozent von ihnen nutzen beide Einkaufsmöglichkeiten. Zu diesem Ergebnis kommt die von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in Auftrag gegebene Studie „Modern Retail – Innovative Handelskonzepte im Fokus“. Demnach brauchen sich die Innenstädte trotz Online-Boom nicht verstecken. Kunden setzen weiterhin auf das persönliche Einkaufserlebnis vor Ort. Nur 29 Prozent der Befragten kaufen Kleidung ausschließlich im Laden, gerade mal jeder Fünfte besorgt sich Kleidung ausschließlich im Netz. Grund für das Vor-Ort-Shopping ist vor allem der Preis, wie die PwC-Analyse ergab. 72 Prozent der Befragten (bei Frauen liegt der Anteil sogar bei 76 Prozent) gaben an, während des Sommerschlussverkaufs stationäre Läden zu besuchen und dort einzukaufen. Der Preis ist für die Mehrheit das wichtigste Entscheidungskriterium für den Einkauf vor Ort. Allerdings müssen sich die Läden dem Preiskampf mit den Online-Shops stellen. Drei von vier Personen vergleichen die Preise nämlich vor dem Kauf mit denen im Internet – oft unmittelbar vor Ort mit dem Smartphone. Ist der Unterschied nur gering, schlagen sie im Geschäft zu. Der Preis ist den Befragten zudem wichtiger als die sofortige Produkt-Verfügbarkeit. 15 bis 30 Minuten Fahrtzeit würden sie dafür in Kauf nehmen, wenn Ware und Preis stimmen. Damit sich der Einzelhandel weiterhin gegen den E-Commerce-Trend behaupten kann, rät Gerd Bovensiepen, Leiter des PwC-Geschäftsbereichs Handel und Konsumgüter in Deutschland und Europa: „Ein wichtiger Schlüssel liegt darin, dem Verbraucher ein einmaliges Einkaufserlebnis zu bieten.“ Neu ist diese Erkenntnis freilich nicht. (Foto: shutterstock.com)
pwc.de, presseportal.de

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