Lokaljournalismus, Google, Coupons.com.

von Christian Bach am 10.April 2014 in Kurzmeldungen

– L-GASTBEITRAG –

Lokaljournalismus kann auch wirtschaftlich funktionieren, ist Journalist Julian Heck überzeugt. Lokaljournalismus ist im Kommen – und stirbt zugleich. Hyperlokale Angebote sprießen aus dem Boden, Lokalredaktionen bauen Stellen ab. Gemeinsam haben sie meistens: das wenige Geld. Ein Trauerspiel. Es müssten drei Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Erfolg des Lokaljournalismus erfüllt werden.
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– L-BUSINESS –

Google macht sich bei Hotel-Buchungen breiter: Der Webriese will bei der Buchung von Unterkünften eine größere Rolle spielen. Google fügt seinen Hotel-Einträgen mehr Fotos und Bewertungen hinzu. Außerdem werden die Hotel-Preis-Anzeigen aggressiver beworben. Durch die Offensive könnten einige der eigenen Werbekunden in Bedrängnis geraten.
wsj.com

Coupons.com schreibt Rabatte direkt auf der Geldkarte gut: Kunden der US-Couponing-Plattform können sich ab sofort Preisnachlässe direkt beim Bezahlen im Laden auf ihre Geldkarte gutschreiben lassen. Auf klassische Online- oder papiergutscheine müssen Schnäppchenjäger aber auch weiterhin nicht verzichten. Zum Start begrenzt sich die Aktion auf einzelne Händler und Restaurants wie Gap, Old Navy und The Body Shop.
techcrunch.com

Familonet hat im Dezember 2013 eine Finanzierung in sechsstelliger Höhe erhalten, hat diese aber erst jetzt veröffentlicht: Das Geld für das mobil-soziale Netzwerk mit Schwerpunkt auf dem Standort der Nutzer stammt von drei süddeutschen Regionalzeitungsverlagen. Die Investoren werden durch die Beteiligungsgesellschaft Media + More Venture vertreten.
gruenderszene.delocationinsider.de (Hintergrund)

Kabbage erhält 270 Mio Dollar von Investor Guggenheim Securities: Damit erhält die Plattform, auf der sich kleine Händler gegenseitig selbst Geld leihen können, eine Finanzspritze. Die Summe ist eine der größten, die jemals an einen solchen Kreditgeber überwiesen wurde. Weitere Millionen sollen folgen, so CEO Rob Frohwein. Kabbage will damit innerhalb der USA sowie darüber hinaus expandieren.
techcrunch.com

Hibu schließt das eigene hyperlokale Print-Magazin: Die britische Plattform entlässt hunderte Journalisten. Bisher arbeiteten 200 Journalisten für Hibu. Das Unternehmen startete 2012 als ein Community-Magazin, wuchs schnell und nahm sogar einige ehemalige Patch-Mitarbeiter auf. Grund für die Schließung sei unter anderem der Anzeigen-Rückgang.
jimromenesko.com

– L-NUMBER –

10 Mio Menschen nutzen die Dating-App Lovoo – allein 1,2 Mio davon täglich. Das Dresdner Startup bekommt nach eigenen Angaben jeden Tag rund 39.000 neue Online-Flirter hinzu.
twitter.comtechfieber.de

– L-QUOTE –

„Dem Einzelhandel, aber auch für Messen und Aussteller eröffnen sich dadurch zahlreiche neue Wege zur wirtschaftlich sinnvollen Kundenansprache. Gerade die kaufwillige Zielgruppe zwischen 25 und 45 ist neuen Technologien aufgeschlossen.“

Klaus Bröhl, Geschäftsführer der 1eEurope Deutschland GmbH, ist von dem Potenzial von Beacons überzeugt – besonders in der Ansprache junger Kunden. Muss er auch, denn 1eEurope ist selbst Anbieter der Bluetooth-Low-Energy-Lösung appybeacon.
gfm-nachrichten.de

– L-TRENDS –

Location-based-Services (LBS)-Markt soll bis 2019 ein Marktvolumen von 39,87 Mrd Dollar erreichen, so die Ergebnisse einer Studie des US-Marktforschungsunternehmens MarketsandMarkets. Derzeit wird der LBS-Markt auf 8,12 Mrd Dollar taxiert. Die Untersuchung deckt auch die Segmente Maps, Location Analytics, Location-based Advertising, Augmented Reality und Tracking ab.
marketsandmarkets.com

Beacons: Die Payment-Nachrichtenseite Pymnts gibt einen Überblick über die Anbieter von Beacon-Lösungen. Die Liste reicht von Apple und PayPal über den britischen Händler Tesco bis hin zur Nation Football League (NFL). Letztere hat die Bluetooth-Low-Energy-Technik zum Beispiel während des Super Bowls eingesetzt.
www.pymnts.com

Mobile Shopping: 20 Prozent der Smartphone-Besitzer empfangen Gutscheine oder Coupons auf ihren mobilen Geräten und lösen diese auch ein, so die Ergebnisse der aktuellen TNS-Infratest-Befragung zu mobilen Services vor und während des Einkaufes. 15 Prozent der Befragten lassen sich auf aktuelle Angebote von Geschäften in der Nähe hinweisen.
tns-infratest.com

Same-Day-Delivery: Händler hoffen auf Zusatzumsätze und Wettbewerbsvorteile durch den Einsatz von taggleicher Lieferungen, so die Ergebnisse der Studie „Same Day Delivery: Einsatz und Mehrwert aus Händlersicht“ des ECC Köln in Zusammenarbeit mit time:matters. Ein Viertel der befragten Händler bietet bereits Same-Day-Delivery an.
ecckoeln.de

Standortkampf bei Twitter: Der Kurznachrichtendienst gibt die Standorte-Daten seiner Nutzer nicht preis. Unternehmen müssen sich deshalb andere Methoden ausdenken, um Rückschlüsse auf den Standort der eigenen Zielgruppe ziehen zu können. Der IBM-Forscher Jalal Mahmud nutzt zum Beispiel die Inhalte der Tweets, um den Standort des Users zu analysieren, so ein aktuelles Paper. Dafür filtert eine Software die mögliche Zeitzone sowie Sport-Mannschaften und Namen von Plätzen heraus.
arxiv.orgwsj.com

Mobile-Payment-Vielfalt überfordert Kunden: Bereits jetzt bieten McDonald’s, Wendy’s, Walmart and Target eigene Wallets an oder planen dies zumindest. Immer mehr Händler folgen diesen Beispielen, sodass Kunden den Überblick verlieren. Grund für die Vielfalt an Mobile-Payment-Lösungen ist der fehlende Marktführer.
mobilecommercedaily.com

– L-KLICKTIPP –

Stationärer Handel verliert an Bedeutung: Tony Stockil, CEO des Londoner Beratungsunternehmens Javelin Group, prophezeit düstere Aussichten für die Innenstädte. Die E-Commerce-Riesen werden seiner Meinung nach in die Fußgängerzonen drängen. In Großbritannien gehören aber immerhin Macys, JCPennys und John Lewis zu den Gewinnern im stationären Handel.
etailment.de

– L-VIDEO –

Airbnb-Steuer-Hilfe: US-Bürger, die ihre Wohnung oder ein Zimmer mehr als 14 Tage im Jahr über Airbnb oder ähnliche Online-Dienste vermieten, müssen auf dieses Einkommen versteuern. Wie und warum, erklärt das „Wall Street Journal“ in einem Video.
wsj.com (Video 2:28 Min)

– L-FUN –

Pfennigfuchser: Der Privatunterkunft-Vermittler Airbnb hat einen schwerreichen Fan hinzugewonnen. Der Milliardär und Investor Warren Buffett ärgerte sich dermaßen über die Verdreifachung der Hotelpreise während eines Aktionärstreffens, dass er seinen Aktionären kurzerhand zur Nutzung von Airbnb riet. Was ein Geizhals.
wsj.de

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