Ohne Batterie: Ifinity startet AirBeacon.

von Christian Bach am 27.August 2014 in News

Ifinity AirBeacon

Ein Problem weniger: Das polnische Startup Ifinity startet AirBeacon, einen Beacon-Sender, der ohne Batterien auskommt, so die Beschreibung in einem Blog-Eintrag. Die nötige Energie gewinnt das Gerät aus elektromagnetischen Wellen der Umgebung. Laut Blog werden AirBeacons gerade noch getestet, sie sollen aber im vierten Quartal dieses Jahres an den Markt kommen. Dann könnten sie u.a. bei der Indoor-Navigation in Shopping-Centern, Lager-Hallen und Krankenhäusern helfen. „Wir haben herausgefunden, wie wir die Geräte regelmäßig über ein Netzgerät, zum Beispiel einen Router, in der Nähe aufladen können. Eine Energie-Quelle kann mehrere AirBeacons versorgen“, sagt Ifinity-CMO Krystian Cieślak. Das polnische Unternehmen könnte damit Kopfschmerzen vieler Beacon-Anbieter gelöst haben. Denn die Angaben zur Batterie-Leistung von Beacons schwanken je nach Unternehmen, sodass Abnehmer unsicher werden könnten. Der Austausch der Batterien könnte sich nun durch die Nutzung von elektromagnetischen Wellen erübrigen. Erst vor zwei Wochen wurde Ifinity mit 12 Mio Dollar bewertet. Neben der Beacon-Technologie arbeitet Ifinity auch daran, die Vision von Smart Cities zu verwirklichen (siehe Video).

Übrigens sind die AirBeacons von Ifinity nicht zu verwechseln mit der Beacon-Lösung „airBeacon“ des Berliner Startups Airfy. Das Unternehmen hatte im Februar 2014 eigene Sender gelauncht, die beispielsweise Produktinformationen kontaktlos auf das Smartphone übertragen können, indem dieses an Produkte in stationären Geschäften gehalten wird. Aber auch das mobile Zahlen soll über airBeacon möglich sein. „Für Handel und Gastronomie sind Beacons der Trend 2014, den sie nicht verschlafen sollten“, sagte Airfy-Gründer Steffen Siewert damals. Daran hat sich wohl Ifinity gehalten. Das folgende Video zeigt die gesamte Vision des polnischen Startups:

techcrunch.com

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