PriceLocal, Mammut, Barcoo.

von Christian Bach am 05.Juni 2014 in Kurzmeldungen

– L-ANALYSE –

PriceLocal will Amazon zum Showroom für den lokalen Handel machen: Als die US-Buchkette Borders 2011 Pleite ging, lag das nicht zuletzt an der Konkurrenz durch Amazon. Nun haben einige ehemalige Borders-Mitarbeiter den Dienst PriceLocal entwickelt, mit dem lokale Händler die Preise von Amazon matchen können – und damit den oft beklagten Showrooming-Effekt umkehren sollen.
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– L-BUSINESS –

Mammut testet dieses Jahr die Beacon-Technologie von MRM/McCann in seiner Frankfurter Filiale: Kunden des Outdoor-Ausrüsters können sich individuelle Angebote auf Bildschirmen anzeigen lassen. Entscheiden sie sich über diesen Weg für einen Kauf, erhalten sie 10 Prozent Rabatt. Voraussetzung dafür ist eine Online-Registrierung, Smartphone und die entsprechende iOS-App. Nach der Pilotphase will Mammut Beacons in allen deutschen Filialen installieren.
behance.netadsoftheworld.com (Hintergrund-Video)

Barcoo macht eigene Beacons jetzt auch für Android-User verfügbar: Bisher konnten ausschießlich iPhone-User die Beacons des Berliner Startups nutzen. „Damit ist barcoo einer der ersten Anbieter, der seine Anwendung auch für Googles Betriebssystem öffnet“, lässt Barcoo in einer Pressemitteilung wissen. Das Unternehmen testet die BLE-Technologie seit März 2014 in der MyMuesli-Filiale am Münchner Viktualienmarkt. Neuer Beacon-Partner ist das Lindner Strand Hotel Windros auf Sylt.
barcoo.comlocationinsider.de (Hintergrund Barcoo)

Paymey relauncht App: Das 2013 gegründete Berliner Startup startet seine Mobile-Payment-Lösung für Online-Shops, den stationären Handel oder für Transaktionen direkt an eine andere Person. Paymey rühmt sich damit, dass es „ohne den Austausch persönlicher, sensibler Daten auskommt.“ Die App soll eigenen Angaben zufolge ein vollwertiger Ersatz zur EC- und Kreditkarte sein. Stationäre Kunden können zum Beispiel zahlen, indem ihr Smartphone einen Barcode generiert, den der Mitarbeiter scannt.
internetworld.deecommerce-news-magazin.de

Yext erhält eine 50-Mio-Dollar-Finanzierung und wird nun auf einen Wert von 525 Mio Dollar geschätzt: Das New Yorker Startup will mit dem Geld ein lokales Firmenverzeichnis aufbauen. Yext war bisher für sein Online-Marketing-Tool für stationäre Händler bekannt. Kommendes Jahr will das Unternehmen erstmals Gewinne erwirtschaften.
wsj.comrecode.netbusinessinsider.com

Enquire zeigt, was in der direktem Umgebung wirklich passiert: Nutzer der mobilen Anwendung können Fragen über ihre direkte Nachbarschaft stellen und Einheimische geben die Antworten. Die Fragen reichen von den besten Fahrrad-Läden um die Ecke bis zur Mindestmiete, die man für eine bestimmte Gegend aufbringen müsste. Bisher wird die App vor allem in New York genutzt, wo das Startup auch gegründet wurde.
fastcoexist.com

Hotwire relauchnt Location-based App: Die Buchungsplattform zeigt Kunden auf einer Karte die durchschnittlichen Preise für Hotelzimmer in einem Stadtteil an, ohne zuvor einen speziellen Preis für ein Hotel anzugeben. Damit erhalten Nutzer einen Überblick, wie teuer Unterkünfte in einer Gegend sind. Hotwire bietet zudem Angebote für Mietautos, Flüge und Pauschalreisen. Mehr als ein Drittel der Buchungen erfolgen eigenen Angaben zufolge mobil.
mobilecommercedaily.com

Dimmi ResDiary dreht den Spieß um: Restaurants bewerten ab sofort ihre Gäste. Das Startup aus Sydney erlaubt teilnehmenden Restaurants ihre Gäste online einzuschätzen. Dabei geht es um ihr Verhalten, ihre Bestellungen, Trinkgeld uvm. Das System funktioniert demnach wie Yelp, nur umgekehrt.
businessweek.com

– L-NUMBER –

30 Mio lokale Unternehmen sollen sich bei Facebook ein Firmenprofil angelegt haben, sagt Dan Levy, Director of Small Business bei Facebook. Alleim im vergangenen Quartal sind 5 Mio Fanpages hinzugekommen. Die lokalen Unternehmen aktualisieren ihre Seite mindestens einmal im Monat.
adage.com

– L-QUOTE –

„Die zunehmende Neigung der Konsumenten, Güter im Internet und nicht im Geschäft um die Ecke zu kaufen, muss nicht zwangsläufig zu verödenden Innenstädten führen.“

Martin Weigert von Netzwertig ist sicher, dass Showrooming kein Fluch, sondern der Retter des Einzelhandels sein kann.
netzwertig.com

– L-TRENDS –

Amazon führt mit großem Abstand beim Online-Lebensmittel, glaubt man den Ergebnissen des neuen W3B-Reports „Lebensmittel im Internet“ des Hamburger Marktforschers Fittkau & Maaß. Demnach liegen die deutschen Lebensmittelhändler beim Thema E-Food weit hinter dem Online-Marktplatz zurück. Laut der Studie haben 53,5 Prozent der E-Food-Käufer bereits Lebensmittel bei Amazon bestellt. Auf dem zweiten Platz steht Ebay mit 20 Prozent. Rewe (10 Prozent) folgt erst auf Platz vier und Edeka auf Platz (8 Prozent) fünf.
fittkaumaass.de

Online-Klicks und Offline-Käufe zeigen keinen Zusammenhang, sagt Ted Zagat, verantwortlich für Commerce Products bei Facebook, auf einer Keynote beim Street Fight Summit West. Das soziale Netzwerk müsse sich beim Erreichen der Werbetreibenden im lokalen Handel verbessern. Die Werbe-Produkte von Facebook sind für diese nicht einfach zu nutzen, gibt Zagat zu.
streetfightmag.com

Kunden sind die Gewinner des Kampfes zwischen Hotels und Buchungsportalen, schreibt Helge Sobik auf Spiegel Online. Der Start von Online-Portalen war einst eine Hilfe für viele kleine Hotels, da sie nun sichtbarer wurden. „Jetzt verbindet die einstigen Verbündeten bestenfalls noch eine Hass-Liebe“, so Sobik. Nur die Kunden profitieren von fallenden Preisen und den Vorteilen von beiden Seiten.
spiegel.de

Indoor-Navigation hat immer noch ihre Tücken, so Heise-Redakteur Gregor Honsel. Denn Kunden und Händler müssen ihren Preis für Systeme wie die Beacon-Technologie zahlen. So können Smartphone-Besitzer zum Beispiel jederzeit geortet und per Push-Meldung benachrichtigt werden. Möchten sie dies umgehen, müssen sie „umständlich in die Systemeinstellungen gehen“, so Honsel.
heise.de

Prospektsuche: 57 Prozent der auf Konsum bezogenen Internetanfragen suchen nach Supermärkten, so die Studie über Konsumtendenzen des spanischen Anbieter für Online-Prospekte Tiendeo. Mehr als 50 Prozent dieser Suchanfragen aus Deutschland beziehen auf Prospekte zu Lidl. Tiendeo hat seinen Dienst erst vor einem Monat in Deutschland gestartet und versendet Angebote auch via Geofencing und per Beacons.
Per Mail

– L-KLICKTIPP –

Ambient Intelligence wird zum nächsten große Hype-Thema im Location-based Advertising, ist sich Journalistin Irmela Schwab sicher. Unter dem Buzzword sind „Technologien, die wissen, was Personen in einem bestimmten Umfeld im Augenblick benötigen“ zu verstehen, so Schwab. Beacon gehören auch in das Feld der Ambient Intelligence. Die Reichweite der Bluetooth-Energy-Sender soll sogar noch auf bis zu 150 Meter ausgeweitet werden.
lead-digital.de

– L-FUN –

Axt-Mord mit Happy End: Das Google-Auto fährt quasi die ganze Welt ab und hat schon einige kuriose Szenen fotografiert – ein Pärchen beim Liebespiel etwa. Ein Mord konnte dank der Google-Bilder aber noch nicht aufgeklärt werden. Bisher. Zwei Mechaniker haben zugegeben, dass der angebliche Axt-Mord bei Street View nur gespielt war. Was für ein Happy End.
futurezone.atheute.at

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