Schuhe24 bringt Taschenportal, Amazon plant neuen Lebensmittelladen, Adidas schliesst Speedfactory.

von Stephan Lamprecht am 12.November 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Taschenportal: Nach bewährtem Konzept eröffnen die Macher des Marktplatzes schuhe24.de einen Ableger. Über Taschen24.de sollen in den kommenden Monaten die ersten 100 stationären Geschäfte verkaufen. Gestartet wird in Deutschland, im kommenden Jahr soll dann bereits die erste Expansion in andere europäische Ländern erfolgen.
neuhandeln.de

Amazon plant jetzt konkret die Eröffnung eines neuen Lebensmittelformats. Der Store soll im kommenden Jahr in Los Angeles eröffnen und offenbar nichts mit dem Konzept „Amazon Go“ oder der Kette „Whole Foods“ zu tun haben. Das hat das Unternehmen inzwischen auch bestätigt.
cnet.com, t3n.de

Adidas schließt seine Speedfactory in Ansbach. Auch der Standort in Atlanta wird aufgegeben. Die Produktion wird nach Asien verlagert. Am technologischen Konzept soll aber festgehalten werden. Begründet wird das nicht mit finanziellen Argumenten. Es sei organisatorisch besser, dort zu produzieren, wo die Lieferanten sitzen.
spiegel.de

DIY-Branche: Eine Studie des Unternehmens 2HMforum untersucht nicht Marktanteile und Verkaufszahlen, sondern die emotionale Bindung der Konsumenten an Baumärkte. Die Kunden werden dabei in fünf Kategorien eingeteilt. Das Ergebnis: Die sieben marktstärksten Baumärkte in Deutschland haben im Schnitt nur 16 Prozent Fans – und 19 Prozent Gegner. Selbst Krankenkassen und Banken liefern bessere Zahlen.
presseportal.de

Ladensterben: Die Gewerbevielfalt in den Städten nimmer weiter ab. Zu wenig Erlebnis und zu hohe Preise führen dann zu Schließungen. Filialisten, Gastronomie und Dienstleister prägen das Bild der Innenstädte. Die Vielfalt der Gewerbe ist dabei sehr unterschiedlich. Am vitalsten ist die Gewerbelandschaft in Bayern und Baden-Württemberg, am dünnsten in Sachsen-Anhalt und Thüringen.
handelsblatt.com

– MITGEZÄHLT –

230 Mio. Kleidungsstücke werden in diesem Jahr in Deutschland voraussichtlich nicht verkauft und müssen verramscht werden. Nach vorsichtigen Schätzungen sind dies 10 Prozent aller angebotenen Artikel. Andere Stimmen gehen von einem doppelt so hohen Wert aus.
fashionunited.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Wunder sind aber vor allem dort nicht zu erwarten, wo Menschen ihre Bedarfe äußern. Aus der Anthropologie wissen wir: Der Mensch ist prinzipiell offen in dem, was er entscheidet, und in der Interaktion mit anderen kann im Grunde nichts oder alles passieren. Wir brauchen also keine Befürchtungen zu haben, dass die Maschine unser Inneres durchleuchtet. Eher wird sie uns das Toilettenpapier automatisch bestellen und zu den Erdbeeren die Sahne ausliefern.“

Handelsexperte Christoph Kappes setzt sich in einem längeren Artikel mit der Frage auseinander, wie Künstliche Intelligenz den Lebensmitteleinzelhandel verändern könnte. Bei Einkauf, Lagerlogistik, Standortanalysen und Auslieferung kann KI den Handel wirkungsvoll unterstützen.
christophkappes.de

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