Swiftly erhält 15 Mio Dollar für sein Supermarkt-OS.

von Stephan Lamprecht am 11.September 2019 in News

Mit dem OS für Supermärkte sollen kleiner Händler mit Walmart oder Amazon mithalten können.

Das ist in Seattle beheimatete Unternehmen Swiftly konnte eine Erstrundenfinanzierung in Höhe von 15 Millionen Dollar erfolgreich abschließen. Die Investoren setzen dabei auf die Entwicklung eines „Betriebssystems für Supermärkte“, das kleineren Unternehmen dabei helfen soll, gegen Technologieriesen wie Amazon und Walmart zu bestehen.

Ideenreichtum und Schlagzahl der großen Konzerne beeindrucken. Regelmäßig berichten wir ja auch an dieser Stelle von neuen technischen Möglichkeiten, die den Einkauf von Lebensmitteln und anderer Waren des täglichen Bedarfs für die Kunden bequemer und schneller machen sollen. Die Entwicklung automatisierter Lösungen für die Abholung von Waren oder Scanning-Lösungen für den Self-Checkout kostet viel Geld. Kleinere Unternehmen können finanziell in diesem Spiel nicht mithalten. Entsprechend groß ist die Sorge, im Duell zwischen Amazon und Walmart aufgerieben zu werden.

Das will Swiftly ändern. Ursprünglich in Palo Alto gegründet, kümmern sich inzwischen 25 Mitarbeiter in Seattle um die Entwicklung einer umfassenden Lösung, die die Entwickler als Betriebssystem für Supermärkte bezeichnen. Zum integrativen Ansatz des Unternehmens gehört beispielsweise die Option, den Kunden seine Produkte per Smartphone selbst scannen zu lassen, um sich so Wartezeiten an der Kasse zu ersparen. Vom Ansatz erinnert Swiftly hier an Snabble. Die Entwickler versprechen, dass die Lösung auch ohne stabiles WLAN oder schlechte Mobilfunkverbindung auskommt. Auch der Kauf von losen Waren, die gewogen werden müssen, ist damit möglich. KI und Bilderkennung sollen Diebstähle und Betrügereien verhindern.

Auch an Kundenbindung und personalisierte Gutscheine wurde gedacht. Beide Ansätze nutzen ebenfalls das Smartphone des Kunden als Plattform. Für viele Händler dürfte zusätzlich die Option interessant sein, in den Abo-Commerce einzusteigen. Die Kunden können somit für bestimmte Produkte regelmäßige Belieferungen einrichten. Der Ansatz setzt dabei auf das Dropshipping, die Ware erhalten die Kunden somit direkt über die Lieferanten bzw. Hersteller.

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