Zara eröffnet neuen Flagship-Store in Mailand.

von Stephan Lamprecht am 06.September 2018 in News

Beeindruckend ist der Eingangsbereich des neuen Stores, der viele Elemente des Themas „Kino“ aufgreift. (Foto: Zara)

Nach mehrmonatiger Umbauzeit feiert Zara die Wiedereröffnung seines Flagship-Stores in Mailand. Und der Laden beeindruckt gleich in mehrfacher Hinsicht. Zum einen ist es der spanischen Architektin Elsa Urquijo gelungen, die vorherige Nutzung des Gebäudes thematisch aufzugreifen, zum anderen setzt Zara hier auf modernste Technik.

Das Gebäude am Corso Vittorio Emanuele wurde zwischen 1941 und 1999 als Kino genutzt. Die Immobilie selbst gehört inzwischen zum Inditex-Konzern, der Muttergesellschaft von Zara. Diese vormalige Nutzung hat die Architektin bereits im Eingang aufgegriffen. Eine wahre Kaskade an Lichtern lädt die Kunden dazu ein, die neue Filiale zu betreten. „Cinema Zara“ prangt über der Tür, die in den wirklich beeindruckenden Eingangsbereich des Kaufhauses führt. Auf vier Etagen mit 3.500 Quadratmetern Fläche werden Damen- und Kinderoberbekleidung angeboten. Die Herrenabteilung residiert seit einiger Zeit bereits im Gebäude nebenan.

Natürlich setzt das Unternehmen hier auch auf Digital Signage. Die Displays fügen sich aber harmonisch in die Gesamtgestaltung ein. (Foto:Zara)

Der Laden atmet aber nicht nur die Atmosphäre des ehemaligen Kinos. Er repräsentiert auch die Strategie von Zara in Bestform. Viele Elemente des Digital Signage sind verbaut, die aber angenehm hinter die Gesamtgestaltung zurücktreten. Ein Display erhebt sich auf 9 Metern und umfasst so Erdgeschoss und erste Etage. Das größte Bauelement hat sogar eine Höhe von 21 (!) Metern und erstreckt sich über die Gesamthöhe des Geschäfts.

Interaktive Spiegel und automatisierte Abholstation finden sich auch in diesem Laden. (Foto:Zara)

Fast schon selbstverständlich scheint da der Einbau von interaktiven Spiegeln, die per RFID die Ware erkennen und den Kunden passende Vorschläge für weitere Kleidungsstücke und Accessoires liefern. Außerdem gibt es, wie bereits in London, einen automatisierten „Collection Point“, der die Abholung online bestellter Waren ermöglicht. Die Abholung wird per QR-Code oder PIN angestoßen. Das System kann bis zu 900 Pakete aufnehmen und dann automatisiert an den Kunden ausgeben.

Wie wichtig der Online-Kanal für Zara-Mutter Inditex ist, zeigt das Statement, bis zum Jahr 2020 weltweit die Marken online vertreiben zu wollen. In 96 Ländern ist der spanische Bekleidungskonzern Inditex bereits mit eigenen Filialen vertreten. Im Rahmen dieser globalen Online-Offensive werden dann alle Brands (u.a. Pull & Bear, Massimo Dutti, Bershka, Stradivarius, Oysho und Üterque) über das Internet erhältlich sein.

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