Dr. Oetker will Restaurants eröffnen, Schuhplus auch in Hamburg, Adidas lanciert Streatwear-App.

von Stephan Lamprecht am 31.August 2020 in News

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vielleicht ist der Montag kein guter Zeitpunkt, Ihnen einen Link zu empfehlen. Aber dieser lohnt sich, denn Ikea hat auf seiner Museumswebsite digitalisierte Versionen seiner Kataloge aus 25 Jahren veröffentlicht. Jedes Exemplar kann direkt am Bildschirm durchgeblättert werden. Eine faszinierende Reise durch die Zeit und ein schönes Stück Kulturgeschichte. Viel Freude beim Blättern und Erinnern!

Herzlichst Ihr Stephan Lamprecht

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Unsere News des Tages:

Oetker will Restaurants eröffnen, Schuhplus startet in Hamburg

Nach verschiedenen Medienberichten plant der Konzern Dr. Oetker weltweit die Eröffnung von Pudding-Restaurants. In der Nähe von Los Angeles soll in Kürze der erste Standort mit dem Namen „Pudu Pudu“ an den Start gehen. Das Restaurant soll die Gäste davon überzeugen, dass Pudding mehr als ein Nachtisch für Kinder sein kann. Sollten die Läden in den USA gut ankommen, werden die Restaurants dann auch in Europa eröffnet.

In dieser Woche eröffnet der Spezialist für große Größen Schuhplus seinen fünften Laden in Deutschland. Auf 250 Quadratmetern wird mit rund 650 Modellen ein Teil des Sortiments in Hamburg-Barmbek präsentiert. Das vollständige Sortiment steht über ein großes Terminal zur Verfügung, das die Verknüpfung mit dem Webshop herstellt. Weitere Filialen betreibt das Unternehmen in Dörverden, Kaltenkirchen, Posthausen und Saterland.

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Amazon kauft E-Vans von Mercedes, Otto verkauft Japan-Geschäft

Amazon hat angekündigt, 1.800 E-Vans von Mercedes-Benz zu kaufen. Bei 1.200 der E-Autos wird es sich um den E-Sprinter handeln. 600 Fahrzeuge gehören zum Typ E-Vito. Mit der Anschaffung will Amazon seinen CO2-Fußabdruck deutlich verbessern. Für Mercedes handelt es sich um die bisher größte Bestellung bei den E-Transportern.

Die Otto-Gruppe hat das Tochter-Unternehmen Otto Japan über ein Management-Buy-out verkauft. Neuer Eigentümer ist offenbar die Firma „Legego Inc.“ von Seiki Maenosono. Er hatte Otto Japan seit einigen Jahren als Chief Executive Officer (CEO) geführt. Die rund 60 Mitarbeiter werden übernommen. Otto sieht in der neuen Konstellation für die ehemalige Tochter bessere Chancen, auf Dauer erfolgreich zu sein. Zudem fokussiert sich der Konzern ja seit einiger Zeit auf seine Plattform- und Marktplatzstrategie.

Adidas lanciert Streetwear-App, Gap schließt 225 Läden

Adidas hat eine neue App mit dem Namen Confirmed erneut auf den Markt gebracht. Ein Vorgänger war vor knapp zwei Jahren eingestellt worden. Als Bindeglied zu den Kunden soll sie den Gemeinschaftsgedanken fördern. Die Benutzer werden exklusiven Zugang zu Produktstarts besonders begehrter Kollektionen erhalten. Geht es nach den Plänen von Adidas, wird die App ein Hub für eine Community, die darin auch exklusive Inhalte finden wird. Von „gehobenen Storytelling“ spricht das Unternehmen selbst.

Beim US-Modeunternehmen Gap (u.a. Gap, Old Navy, Banana Republik und Athleta) zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei anderen Firmen der Branche. Die Auswirkungen der Pandemie sind in den Zahlen deutlich spürbar. Im zweiten Quartal fielen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 3,3 Mrd. US-Dollar (4,5 Mrd. US-Dollar 2019). Dagegen stieg der E-Commerce-Umsatz deutlich. 165 Prozent Zuwachs bei den Kunden führten zu einer Steigerung um 95 Prozent bei den online erzielten Umsätzen. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen an, in diesem Jahr noch 225 seiner Filialen zu schließen, weitere Schließungen stehen für das kommende Jahr an.

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