Lekkerland Schweiz wird liquidiert, digitale Mailänder Modewoche, Gesichtserkennung in spanischen Supermärkten.

von Stephan Lamprecht am 07.Juli 2020 in News

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

gestern stellte ich an dieser Stelle kurz die Frage, wie die Mitarbeiter im Handel eigentlich dazu stünden, wenn die Maskenpflicht in den Geschäften fiele. Eine indirekte Antwort hat bereits die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik gegeben. Sie weist darauf hin, dass sich an den Empfehlungen von April nichts geändert habe. Da keine neuen Informationen und Handlungsempfehlungen des RKI existieren, gelten die Maskenregeln im LEH nach wie vor. Angesichts steigender Fallzahlen überall dort, wo keine Masken mehr getragen werden müssen (Brasilien, Österreich), wohl eine sinnvolle Erinnerung.

Tschüss und bis zur nächsten Ausgabe
Ihr Stephan Lamprecht

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Lekkerland Schweiz wird aufgelöst, GKK will digitaler werden, Mailänder Modewoche wird bereits digital

Nach der Übernahme durch Rewe wurde Lekkerland in Österreich und der Schweiz in eigenständigen Gesellschaften fortgeführt. Der Convenience-Lieferant wird zumindest in der Schweiz seine Geschäfte einstellen. Darüber informierte das Unternehmen seine Kunden in einem Rundschreiben. Da es nicht gelungen sei, einen neuen Investor zu gewinnen, werde die Gesellschaft liquidiert.

Gegenüber der Bild-Zeitung hat Geschäftsführer Miguel Müllenbach angekündigt, dass Galeria-Karstadt-Kaufhof zu einem “Schrittmacher der Veränderung” werden soll. Er zeigt sich zuversichtlich, dass die verbliebenen Warenhäuser an ihren Standorten eine wichtige Rolle spielen werden. Allerdings nur in Verbindung mit neuen und modernen Online-Shops.

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Die Mailänder Modewoche wird vom 14. bis 17. Juli ausschließlich digital stattfinden. 37 Marken beteiligen sich an der Veranstaltung, deren Live-Events via Stream übertragen werden. Bei der Umsetzung der digitalen Messe hat sich die Camera Nazionale della Moda Italiana (CNMI) bei zwei Unternehmen Unterstützung gesucht. Accenture hat das digitale Erlebnis entwickelt und die Technologieplattform aufgebaut und dabei mit Microsoft zusammengearbeitet, das die passenden Lösungen liefert, um die Entwicklung des digitalen Hubs zu planen und zu unterstützen.

Mercadona bekommt Ärger für Gesichtserkennung, Real Madrid goes Omnichannel

Die spanische Supermarktkette Mercadona hat in 40 ihrer über 1.600 Filialen ein System zur Gesichtserkennung installiert. Die Technik dazu stammt von AnyVision aus Israel. Mit der am Eingang installierten Lösung will Mercadona Personen vom Betreten der Geschäfte abhalten, gegen die bereits ein Hausverbot oder eine gerichtliche Verfügung besteht. Die Erkennung soll binnen 0,3 Sekunden erfolgen und keine biometrischen Daten der Kunden gespeichert werden. Die spanische Behörde für den Datenschutz (AEPD) reagiert auf die Installation nicht amüsiert und wird die Technik nun überprüfen.

Und damit zum Sport: Real Madrid und das Unternehmen Legends haben eine umfassende Kooperation abgeschlossen. Ziel ist die Umsetzung eines Omnichannel-Konzepts. Die Vereinbarung umfasst einen neuen offiziellen Online-Shop, die Wiedereröffnung von drei offiziellen Shops in Madrid und einen neuen Flagship-Store im Santiago Bernabéu Stadion. Den Fans soll damit ein umfassendes und nahtloses Einkaufserlebnis über alle Kanäle geboten werden.

Braucht die Center-Branche einen weiteren Performance-Report?

Das German Council of Shopping Places (GCSC) hat so seine Probleme mit dem “Shoppingcenter Performance Report” bei dem es sich in erster Linie um eine Mieterbefragung vom Handelsunternehmen handelt, die in den Shopping-Centern ihre Geschäfte betreiben. Das GCSC hat dazu auch ein Gutachten herausgegeben, das die Untersuchungsmethodik in Frage stellt. Das Medium “Handelsimmobilien Heute” hat nun eine Umfrage gestartet, die von den Teilnehmern wissen möchte, ob die Branche in diesem außergewöhnlichem Corona-Krisenjahr einen weiteren Performance-Report braucht. Der Artikel erklärt die Hintergründe und führt direkt zur Befragung.

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