Penny weitet Scan&Go aus, Conrad eröffnet B2B-Store, Pam Panorama mit „sicherem“ Store.

von Stephan Lamprecht am 30.Juni 2020 in News

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Gestern wurde nun also die zeitwillige Senkung der Mehrwertsteuer final beschlossen. In den Entwicklerteams von Buchhaltungslösungen werden hektisch die letzten Handgriffe erledigt, damit die Kunden pünktlich den korrekten Wert ausweisen können. Kreativ zeigt sich Douglas bei dem Problem. Denn wie Chefin Tina Müller gestern auf Twitter zeigte, will die Kette die geringere Mehrwertsteuer “transparent” weitergeben. In Form eines Gutscheins über 3 Prozent – für den nächsten Einkauf. Mal schauen, wie die Kunden darauf reagieren.

Tschüss und bis zur nächsten Ausgabe
Ihr Stephan Lamprecht

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eBay verlängert Soforthilfe
Der Handel blickt in eine unsichere Zukunft: Kunden meiden Geschäfte, Einbußen bei der Kaufkraft sind absehbar. eBay hat deshalb sein Soforthilfeprogramm für Händlerinnen und Händler, die noch keinen Shop auf dem weltweiten Online-Marktplatz haben, bis Ende des Jahres verlängert.
Mehr unter www.ebay.de/soforthilfe

“Aufstehen, neu sortieren, weitermachen”: Christoph Kruse von bookingkit über die Freizeitbranche und Corona.


„Dort wo Anbieter wiedereröffnen dürfen, werden auch Umsätze erzielt – und zwar schon bis zu 85 Prozent des Vorkrisenniveaus innerhalb der ersten beiden Wochen“, sagt Christoph Kruse über den Re-Start der Freizeitbranche nach dem Corona-Lockdown. Er ist Gründer und Geschäftsführer von bookingkit, einer führenden Software für Erlebnis- und Tourenanbieter in Europa. Die Freizeitbranche hat der Corona-Lockdown „mit voller Wucht getroffen“ und auch bookingkit „musste viele geplante Projekte verschieben“. Doch die vielen Auflagen des Re-Starts sind für bookingkit auch eine Chance, wie Christoph Kruse erzählt.
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Penny bringt Scan & Go in 100 Filialen, Sellpy startet in Deutschland

“Schnellzahler” können die Kunden von Penny werden. Nach erfolgreichen ersten Tests rollt das Unternehmen das Bezahlen via App in bundesweit 100 Filialen aus. Wie Peer Schader weiß, steckt technisch hinter der Lösung das Unternehmen Re-Vision. Die Kunden scannen die Produkte mit der App direkt am Regal. Gezahlt wird an einer besonders ausgewiesenen Kasse, die einen QR-Code generiert. Lediglich bei Zeitschriften und Gutscheinen funktioniert das Selbstscannen noch nicht. Und wer Spirituosen kauft, muss die Warensicherungen vom Personal entfernen lassen.

“Wir erwarten einen Rückschlag für den Einzelhandel, keine Apokalypse.”

Das sagt James Edwards, Berater am Berliner Forschungsinstitut Sinus. Eine aktuelle Studie seines Unternehmens zeigt, dass die Erfahrungen der Pandemie bei den Modekäufern offenbar den Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit verstärkt haben. Das eröffne dem Modehandel auch Chancen.

Sellpy wurde 2014 in Schweden gegründet und ist nach eigenen Angaben der größte Shop für Second-Hand-Mode des Landes. Jetzt startet der Re-Commerce-Anbieter in Deutschland. Zum Start stellt Sellpy die Kooperation mit H&M heraus. Die liegt indes recht nahe, denn H&M hat sich im Oktober vergangenen Jahres 74 Prozent der Unternehmensanteile gesichert.

Conrad eröffnet Filiale für Geschäftskunden, Pam Panorama mit “sicherem” Convenience-Store

Seit Ende 2018 intensiviert Conrad das Geschäft mit Geschäftskunden. So hatte das Unternehmen beispielsweise im März angekündigt, die IoT-Plattform “Conrad Connect” stärker auf die Bedürfnisse von Firmen auszurichten. Im Medienpark Köln-Hürth hat jetzt der erste B2B-Store seine Türen geöffnet. Die Filiale richtet sich an Elektriker und Elektroniker, Anlagenmechaniker, Wartungsingenieure, Service- und Haustechniker, die dort ihren Bedarf vor Ort einkaufen. Wenn es eilig ist, liefern die Mitarbeiter Artikel direkt zu einer Baustelle, oder beraten vor Ort. Im B2B-Store ist eine Werkstatt integriert, in der die Kunden kleinere Reparaturen ausführen können.

In Turin hat die Kette Pam Panorama einen “sicheren” Convenience-Store eröffnet, der das Ansteckungsrisiko mit Covid–19 für Kunden und Mitarbeiter deutlich reduzieren soll. Ein Lüftungssystem sorgt für einen konstanten Luftstrom im Laden, der die Übertragung über Aerosole verhindern soll. Es wird nur im Self-Checkout kassiert, Markierungen auf dem Boden weisen auf die einzuhaltenden Abstände hin. Den Zugang zum Laden regelt ein elektronisches System, das die Höchstzahl der erlaubten Kunden berücksichtigt. Zugleich steuert es den Zutritt von bevorrechtigten Personen, also beispielsweise Risikogruppen.

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